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Stromausfall legt Teile von Göttinger Industriegebiet lahm

"Superkatastrophe" Stromausfall legt Teile von Göttinger Industriegebiet lahm

Im Westen und Norden Göttingens ist am Dienstagmorgen der Strom ausgefallen. Als Grund gab der Versorger EAM einen „technischen Defekt in einer Mittelspannungsleitung” an

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Auch stehen geblieben: die Uhr am Lutteranger.

Quelle: EF

Grone. Nach einem ersten Ausfall nach 9 Uhr im Areal um die Robert-Bosch-Breite und die Gotthelf-Leimbach-Straße führten Umschaltmaßnahmen dazu, dass sich der Stromausfall in anderen Bereichen fortsetzte. Nach und nach betroffen warenb unter anderem das Gewerbegebiet Weende und die Ortsteile Weende, Grone, Bovenden und Elliehausen. Die Stromausfälle erstreckten sich manchmal auf einen Zeitraum von nur wenigen Minuten bis hin zu mehr als einer Stunde.

Im Industriegebiet waren die Folgen vor allem für den Fleischerei-Betrieb Börner-Eisenacher in der Robert-Bosch-Breite fatal. "Hier steht die gesamte Produktion still", sagte Chefin Silvia Eisenacher am Vormittag. "Alle Maschinen sind auf Stopp, aber die Ware ist noch drinnen. Alles wird warm. So etwas ist noch nie passiert. Das ist eine Superkatastrophe."

Durch die Umschaltungen hätten Mitarbeiter des regionalen Stromversorgers Energie Netz Mitte die Störung im Stromnetz innerhalb von zwei Stunden beheben können, erklärte EAM-Sprecherin Sandra Hübner: “Um 11.36 Uhr waren alle Netzkunden wieder mit Strom versorgt.” Insgesamt seien etwa 4800 Einwohner betroffen gewesen.

aktualisiert um 14.30 Uhr

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