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Stromkabel sollen unter die Erde

Trassenvariante 12b abgelehnt Stromkabel sollen unter die Erde

Der Göttinger Stadtrat fordert für die neue Höchstspannungsleitung im gesamten Stadtgebiet Erdverkabelung. Die Stellungnahme zum laufenden Raumordnungsverfahren wurde einstimmig beschlossen.

Die Bayreuther Transpower Stromübertragungs GmbH will bis 2015 eine 380-Kilovolt-Leitung von Wahle bei Braunschweig nach Mecklar in Hessen ziehen – eine von vier notwendigen Ausbautrassen, um überschüssigen Windkraft-Strom von der Küste nach Süden zu transportieren.

Die Stadt lehnt die Trassenvariante 12c zwischen Groß-Ellershausen, Knutbühren, Esebeck ab, da für diesen Fall der Bau einer Freileitung befürchtet wird. Ebenfalls abgelehnt wird die Variante 12a entlang der Autobahn, die das geplante große Logistik-Gewerbegebiet zwischen Holtensen und Lenglern beeinträchtigen würde. Gefordert werden außerdem ergänzende Untersuchungen zur Erdverkabelung. Kurze Strecken in teurer Gleichstromübertragung ergäben wenig Sinn. An beiden Endpunkten müssen rund 2500 Quadratmeter große Umspannwerke mit Konverterhallen errichtet werden.

Höchstspannungskabel mit Wechselstrom erfordern Tunnelbau mit gasisolierten Kabeln und zusätzliche Bauten in regelmäßigen Abständen.

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