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Sturm wütet über Elliehausen

Schwere Schäden Sturm wütet über Elliehausen

Ein heftiger Sturm hat am Montag, 12. Juli, Teile der Region verwüstet. Während es in einigen Ort rellativ ruhig blieb, wurden vor allem in Elliehausen und Umgebung Häuser abgedeckt, Autos demoliert und Bäume umgefegt.

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Agnes-von-Plesseweg in Elliehausen: Hier wütete der Sturm besonders schlimm.

Quelle: CH

Gegen 20 Uhr herrscht in Elliehausen Weltuntergangsstimmung: „Ich habe eine richtige schwarze Wand gesehen“, sagt Jürgen Wieland. Er geht auf den Dachboden seines Hauses im Neubaugebiet Am Gesundbrunnen, um nach dem rechten zu schauen. Dann sieht er nur noch seine Ziegeln vorbeifliegen. Sein Haus hat es schlimm getroffen. Dach, Dachlatten, Dachfirst: weggefegt. Die Frontscheibe seines Autos: zersplittert. Vor dem Haus: Trümmer. Daneben: Ein Motorroller, der kurz vorher noch zwei Häuser weiter geparkt stand. „Meine Hollywoodschaukel ist zwei Gärten weiter gelandet“, so Wieland weiter. „So etwas habe ich noch nie gesehen“, sagt auch Eckehard Liedtke.

Viele schlimme Sturmschäden in Elliehausen.

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Berufsfeuerwehr und die Feuerwehren aus Elliehausen und Stadtmitte sind mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Auch ein großes Trampolin, das am Nachmittag noch im Garten stand, hat es in Einzelteile zerlegt. Eine Stange hat der Sturm mit voller Wucht davon geweht und in die Wand eines Hauses katapultiert.

„Wo bleibt denn der Dachdecker?“, fragen sich einige Nachbarn. Wieland und sein Nachbar Thomas Schneider tragen den Schaden an ihren Häuser mit Fassung. Sie hoffen aber, dass der Dachdecker zügig die Löcher flicken kann. „Falls es wieder anfängt zu regnen“, sagt Wieland. „Ich hoffe nicht, dass dieses schwere Unwetter zurück kommt“, sorgt sich auch Ayoub Ayoubzadehr.

  Helfer im Dauereinsatz
 

Auch in der Region Göttingen hat Tief Norina großen Schaden angerichtet: Mit einem Baum, der zwischen Reckershausen und Marzhausen auf die Straße gefegt wurde, begann um 19.44 Uhr der Sturmeinsatz zahlreicher Feuerwehren. Rund 35 Einsätze fuhren die regionalen Helfer in nur anderthalb Stunden. Umgestürzte Bäume, abgedeckte Hausdächer, demolierte Autos und vollgelaufene Häuser registrierte die Leitstelle der Göttinger Berufsfeuerwehr nach dem Durchziehen des Gewittersturms. „Das Zentrum war Elliehausen, ein Drittel der Einsätze betrafen den Ortsteil“, berichtete Schichtführer Wolfgang Kreter. Zielort eines der übrigen Einsätze war unter anderem das Tageblatt in Groß Ellershausen, wo durch eindringendes Wasser nicht nur das Papierlager, sondern auch Büroräume in Mitleidenschaft gezogen wurden.

kk

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