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Südkorea will von Göttinger IGS lernen

Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule Südkorea will von Göttinger IGS lernen

Südkorea will nach eigenen Angaben von der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule (IGS) lernen, wie gute Schule funktioniert und Teile aus dem Schulprogramm der IGS in das Bildungssystem des Landes übernehmen. Auf Initiative der Hanyang Universität in Seoul ist ihr Schulleiter Wolfgang Vogelsaenger an diesem Montag zu mehreren Gesprächen mit Vertretern des Südkoreanischen Bildungsministeriums in Seoul eingeladen.

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Wolfgang Vogelsaenger

Quelle: EF

Göttingen. Am Dienstag nimmt er als Experte an einer internationalen Tagung in Daegu teil. Thema: Bildungsstrategien anderer Länder für die Zukunft. „Es wird uns eine große Ehere sein, mehr über ihre Schule zu lernen“, heißt es im Einladungsschreiben der Hanyang Universität an Vogelsaenger. Und: Korea wolle die Erfahrungen und das Wissens dieser exzellenten Schule auch gerne in der Koreanischen Gesellschaft verankern.  

 
Die IGS wurde vor vier Jahren als beste Schule Deutschlands ausgezeichnet, in diesem Jahr feiert sie ihren  40. Geburtstag. Südkorea selbst gehörte 2009 in der internationalen und viel diskutierten Pisa-Studie zum Bildungs- und Leistungsnieau  der Schüler zu den führenden Ländern.

 
Hinter dem attestierten Wissensvorsprung der Koreanischen Schüler stehe allerdings ein strenges Pauksystem ohne Rücksicht auf individuelles Lerntempo, Begabungen und die Persönlichkeitsentwicklung, sagt Vogelsaenger. Inzwischen setze sich offenbar auch in Südkorea die Erkenntnis durch, dass solche Lernsystheme nicht zukunftsfähig sind.

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