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Synergien in Sachen Energiewende

„Energieagentur Region Göttingen“ stellt sich im Kreis Osterode vor Synergien in Sachen Energiewende

Seit 2009 ist die „Energieagentur Region Göttingen e.V.“ in Sachen Klimaschutz in Stadt und Landkreis Göttingen aktiv. Nach der Kreisfusion will sie ab 2017 ihre Aktivitäten auch auf den jetzigen Kreis Osterode ausdehnen. Dort präsentierte sie erstmals ihre Projekte.

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Beratung der Besucher durch Mitarbeiter der Energieagentur.

Quelle: HR

Herzberg. Um sich Kommunen, Verbänden, Unternehmen und Energieerzeugern vorzustellen, hatte die Energieagentur ins Schloss Herzberg geladen. „Wir werden eine Niederlassung im Altkreis Osterode gründen“, kündigte Geschäftsführerin Doreen Fragel an. Das wurde von Siegfried Pfister ausdrücklich begrüßt. Der Leiter des Fachbereichs Innere Dienste und Finanzen des Kreises Osterode lobte die Agentur für ihre Sachkenntnis und Unabhängigkeit und verwies auf eine Reihe von Projekten wie die Solarkampagne, die sie bereits im Kreis Osterode durchgeführt hat. Auch von Seiten der Wirtschaft wurde die baldige Präsenz der Agentur im Raum Osterode begrüßt. „Sie ist innovativ und bereit, Neues auszuprobieren“, sagte Marko Schmidt von der HarzEnergie. Darüber hinaus arbeite sie nicht nur mit den großen Akteuren im Energiesektor zusammen, sondern befasse sich auch mit den Verbrauchern, biete beispielsweise Haushalts-Energieberatung an.

„Die Agentur und wir haben das gleiche Ziel“, sagte Armin Schülbe von der EAM, „nämlich, die Energiewende reibungslos zu gestalten.“ Dabei könne die Agentur vom großen technischen Know-how der EAM profitieren und die EAM und andere Energieanbieter davon, dass die Agentur bei den Menschen das Bewusstsein schaffe, das notwendig sei, um energiesparende Produkte am Markt erfolgreich zu platzieren.

Schaffe die Agentur es, bei den Menschen das Bewusstsein fürs Energiesparen noch mehr zu stärken, werde sich das positiv aufs Handwerk auswirken, glaubt Dirk Reinholz. In der Region gebe es viele Altbauten, die sanierungsbedürftig seien, so der Obermeister der Tischler-Innung und stellvertretende Kreishandwerksmeister von Osterode: „Da könnte es für uns noch einiges zu tun geben.“

Für die Agentur habe sich die Veranstaltung gelohnt, sagte Fragel: „Wir konnten viele Kontakte knüpfen.“ Zum Schluss hatten die Gäste die Möglichkeit, sich über die vielfältigen Angebote und Projekte zu informieren: „Die Leute waren wirklich interessiert“, so ein Agentur-Mitarbeiter. „Ich glaube, wir werden hier ein reiches Betätigungsfeld finden.“

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