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Syrer und Afghanen legen Naschgarten an

Sprachkurs und gespendete Bäume Syrer und Afghanen legen Naschgarten an

Drinnen lernen sie seit einigen Wochen Deutsch, draußen haben sie jetzt mit ihren Lehrern und Betreuern Obstbäume und Sträucher für einen Naschgarten gepflanzt.

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Praxisnaher Unterricht: Die jungen Männer pflanzen Bäume.

Quelle: EF

Göttingen. Und sie haben und dabei Geschichten über Gärten und Gartenpflege in ihren Heimatländern ausgetauscht. Die etwa zehn jungen Männer im Alter von 16 bis 18 Jahren kommen aus Syrien und Afghanistan. Sie sind vor Krieg und Verfolgung nach Deutschland geflohen.

Der wind bläst kalt und heftig, aber die Jugendlichen stört das nicht. Unermüdlich graben sie scherzend und lachend  Löcher in den Boden, richten  Apfelbäume aus und suchen geeignete Plätze für die Johannisbeersträucher. Dabei singen sie, und sie erzählen – von ihren Vätern bei der Gartenarbeit zuhause, und wie sie früher dabei geholfen haben.

Früher ist ein anderes Leben. Heute wohnen sie in Göttingen und Hann. Münden und lernen im Haus der Kulturen auf dem Gelände der alte Heeresbäckerei in Göttingen „so engagiert“ die Deutsche Sprache, sagt ihre Lehrerin Renate Grocholl. Organisiert wird der Kurs von der Jugendhilfe Südniedersachsen. Und weil sich eine neue Sprache in der Praxis viel besser lernen lasse, hat Grocholl die Unterrichtseinheit „Bäume und Sträucher pflanzen“ initiiert.

„Mit großer Hilfe“ vom Haus der Kulturen, von den Baumschulen Jenssen und Harms und von der Gartenbaufirma Kleine Paradiese, sagt sie. Sie hätten die Bäume und Sträucher gespendet und die Jugendlichen beim pflanzen fachlich unterstützt.

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