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TTIP-Kundgebung vor Göttinger SPD-Büro

Aktivisten demonstrieren TTIP-Kundgebung vor Göttinger SPD-Büro

Anti-TTIP-Aktion vor dem Göttinger SPD-Büro: Rund 30 Aktivisten unterschiedlicher Gruppen forderten am Montag Göttinger SPD-Parteitagsdelegierte dazu auf, ihre ursprüngliche Haltung gegenüber der Handelsabkommen TTIP und CETA beim Parteitag am Freitag beizubehalten.

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30 Aktivisten demonstrieren gegen TTIP.

Quelle: Westphal

Göttingen. Mit dieser Aktion will die Campact-Bürgerbewegung die Delegierten daran erinnern, die sogenannten roten Linien zu TTIP und CETA zu bekräftigen, die auf dem SPD-Parteikonvent vor gut einem Jahr beschlossen wurden. Darin seien klare Anforderungen an die Handelsabkommen definiert worden. Die Aktivisten befürchten, dass diese beim nächsten Parteitag aufgeweicht werden könnten.

Zu der Aktion hatte Campact aufgerufen und viele organisierte Göttinger TTIP-Gegner schlossen sich der Informations- und Mobilisierungsveranstaltung an. Unter anderem waren Mitglieder von Attac, den Piraten, dem Deutschen Gewerkschaftsbund, Verdi, dem BUND, den Naturfreunden Göttingen und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft vertreten.

„Die Politiker sollen Mut beweisen, auch wenn Lobbyverbände der Großindustrie Druck machen“, forderte Meinhart Ramaswamy von den Piraten. Sie sollten nicht nur eine Resolution verabschieden, sondern auch danach handeln, sagte der TTIP-Gegner. Magdalena Büsching von Campact hatte diese Aktion für Göttingen organisiert. „Die SPD-Parteitagsdelegierten sollen dazu bewegt werden, ihre Haltung gegenüber TTIP und CETA beizubehalten und zu verteidigen“, erklärte Büsching.

 „Da muss man die SPD immer wieder dran erinnern, dass sie die selbstgezogenen roten Linien einhält“, sagte Ulrike Paschek von Attac. Dieser Protest vereine den Widerstand der unterschiedlichen Gruppen und bilde damit die Meinung der Gesellschaft über TTIP und CETA ab, erklärte die Aktivistin.

Von Katrin Westphal

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