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Tageblatt-Hilfsaktion „Keiner soll einsam sein“ macht Station im Kaufpark

1500 Portionen Erbsensuppe Tageblatt-Hilfsaktion „Keiner soll einsam sein“ macht Station im Kaufpark

Walter Pews ist einer der ersten. Schon kurz vor 10 Uhr steht er an der Kasse, um für sich und seine „Rentnergang“, wie er sagt, drei Portionen Erbsensuppe zu sichern. „Jetzt erst mal gemütlich Kaffee trinken, dann Suppe löffeln“, sagt Pews.

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Schlangestehen für einen Teller Erbsensuppe: 1500 Portionen gehen im Kaufpark für „Keiner soll einsam sein“ über die Theke.

Quelle: Heller

Göttingen. Die Hilfsaktion „Keiner soll einsam sein“ des Göttinger Tageblattes hat am Sonnabend Station im Kaufpark gemacht – nach dem Markt vor dem Alten Rathaus vor zwei Wochen die zweite Gelegenheit, sich von bekannten Göttingern mit Erbsensuppe versorgen zu lassen, die in diesem Jahr zum ersten Mal vom Roten Kreuz zubereitet wurde.

An den Suppentöpfen gaben sich erfahrene Schöpfprofis und Neulinge die Suppenkellen in die Hand. So war das neue Tageblatt-Chefredaktionsduo Uwe Graells und Christoph Oppermann ebenso zum ersten Mal dabei wie etwa der frischgebackene Rosdorfer Gemeindebürgermeister Sören Steinberg (SPD) oder Tobias Wolff, geschäftsführender Intendant der Internationalen Händel-Festspiele. Als eingespieltes Dreamteam an den Kellen erwiesen sich erneut Göttingens Bauhof-Chef Volker Hempfing und Ex-Basketballprofi Ulli Frank, die nach Hempfings Angaben „schon sehr, sehr lange und immer zusammen“ helfend für „Keiner soll einsam sein“ in Aktion treten.

Auch für die Moderation hatte sich Kaufpark-Manager Andreas Gruber bekannte Unterstützung gesichert. Gemeinsam mit TV-Moderator und Comedian Dennie Klose führte Gruber mit vielen Fragen an die Suppenausteiler durch das Programm. Für die musikalische Begleitung sorgten das Jugendblasorchester Wolbrechtshausen und die Wolbrechtshäuser Musikanten.

Die Musik kam an bei den Besuchern. Etwa bei Evelin Krummacker und ihrer Schwester Karin Cedel, die nach ihrer Portion Erbsensuppe noch eine Weile am Tisch sitzenblieben, um zuzuhören. Aber auch die Suppe fand Zuspruch bei den Schwestern: „Sehr, sehr gut“, lobte Krummacker.

Am Ende, nach drei Stunden, waren 1500 Portionen Suppe, mehr als 1000 schlesische Bockwürstchen, gespendet von der Fleischerei Look, Brötchen der Bäckerei Thiele und rund 1500 Suppenkonserven der Barteröder Feinkost an die Erbsensuppenfans ausgeteilt. Die Erlöse aus dem Suppenverkauf gehen an die Weihnachtshilfe des Göttinger Tageblattes. Ihr Ziel ist, soziale Einrichtungen in der Stadt zu unterstützen, die sich um all jene kümmern, die durch Schicksalsschläge in Not geraten sind. Während der Veranstaltung im Kaufpark überreichte Centermanager Gruber einen Scheck in Höhe von 5000 Euro an Graells.

Tageblatt-Hilfsaktion „Keiner soll einsam sein“ macht Station im Kaufpark. ©Heller

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Bekannte Göttinger verkaufen 1200 Liter Erbsensuppe bei Tageblatt-Weihnachtshilfe „Keiner soll einsam sein“. © Heller

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