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Tageblatt-Wochenendkolumne von Christoph Oppermann

Relativitätstheorie auf 50 Zeilen Tageblatt-Wochenendkolumne von Christoph Oppermann

Willy Brandt, einer aus der kleinen Schar der Sozialdemokraten, die das Attribut „legendär“ für sich hätten beanspruchen können, hat die Relativitätstheorie einmal recht simpel erklärt: Drei Flaschen im Keller sind relativ wenig. Drei Flaschen im Kabinett sind relativ viel.

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Stellvertretender Chefredakteur Christoph Oppermann

Quelle: Heller

Der Mann hatte es nicht leicht und wusste, wovon er sprach. Das gilt auch für die nächste Einsicht, die von ihm stammt, jedenfalls von ihm verbreitet wurde: Wer morgens früh aufsteht, ist auch zu anderen Straftaten fähig.

Dass auch Arbeitswochen nicht immer gleich lang oder kurz sind, zeigt sich, wenn die Kollegin den freundlichen Hinweis gibt, auf wie vielen Zeilen die Kolumne sich ausbreiten dürfte: Ahhh, is’ wieder Freitag, die Woche relativ schnell vergangen. Sind „nur“ 50 Zeilen“, relativ wenig.

In der nächsten Woche steht der Weltspartag an, kann ein relativ interessantes Thema werden, wenn man’s richtig aufbereitet. Dasselbe gilt für Reformationstag und Halloween. Und  am Wochenende ist die Sommerzeit vorerst wieder mal Geschichte.

Das gibt relativ viel Zeit für Gedanken über die nächste Kolumne. Wer Wünsche dazu hat und ein Thema vorgeben möchte, schreibt einfach an redaktion@goettinger-tageblatt.de. Sie als Leser sind herzlich eingeladen, Meinungen und Wünsche zu äußern. Nicht relativ, sondern absolut.

Den Autor erreichen Sie unter redaktion@goettinger-tageblatt.de.

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