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Tagung der Burgenforscher in Göttingen

Plesse in 3-D-Animation Tagung der Burgenforscher in Göttingen

1000 Jahre Burg Plesse wird dieses Jahr gefeiert: Deshalb konnten die Freunde der Burg Plesse das deutsche Burgeninstitut schon nach zwei Jahren wieder nach Südniedersachsen holen. Nach dem Treffen in Goslar 2013 sind rund 130 Burgenspezialisten aus mehr als zehn Ländern von Donnerstag bis Sonntag in Göttingen zu Gast gewesen – bei der Jahrestagung des Europäischen Burgeninstituts und des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Burgenvereinigung mit dem Europäischen Burgeninstitut.

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Die Burg Plesse wird in diesem Jahr 1000 Jahre alt.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Einen Akzent setzte der Plesse-Spezialist und Vorsitzender des Beirats, Thomas Moritz in seinem Festvortrag in der Alten Aula der Georgia Augusta am Wilhelmsplatz. Die Bilder dazu lieferte Philipp Matschoß von „3Faces“ mit der Firma PHT Airpicture.

Thomas Moritz. Hinzmann

Thomas Moritz. Hinzmann

Quelle:

„Was man alles mit einer Burg machen kann“, zeigte er in Bildern und 3-D-Animation. So wie seit dem 15. Jahrhundert die Herren von Plesse ihre Akten auf dem Dachboden der Kapelle aufbewahrten, ordnete der Plessefachmann das Wissen über die Burg in digitalen Aktenschränken an. 33 Jahre Plesse-Forschung ließ Moritz in Wort und Bild Revue passieren. So erzählte er vom ältesten bis heute trinkbaren Bier von der Plesse: Einbecker von 1862. Unter einem Treppenabsatz versteckt habe sich der Gerstensaft so lange gehalten. Auf die Geschichte der Universitätsaula ging Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel  in ihrer Begrüßung der Burgenforscher ein und regte an, einen Lernort Plesse einzurichten. Im Rahmen der Festwoche zur 1000-Jahr-Feier im September könne man die kulturgeschichtliche Bedeutung der Burg für die Stadt Göttingen diskutieren und neue Perspektiven entwickeln.

Dass die Burgenlandschaft Niedersachsens mit rund 1800 Burganlagen in den kommenden drei Jahren erfasst werden soll, berichtete der Institutsleiter des Europäischen Burgeninstituts, Reinhard Friedrich. Neben zahlreichen Fachvorträgen wurden die Gäste aus ganz Europa im Alten Rathaus von Bürgermeister Wilhelm Gerhardy (CDU) empfangen – und unternahmen Exkursionen zur Plesse und zu den Burgen in Adelebsen und Hardegsen.

Von Ute Lawrenz

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