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So begrüßen Menschen in der Region den Mai

Tanz in den Mai So begrüßen Menschen in der Region den Mai

Der Mai wird auch in diesem Jahr wieder in zahlreichen Orten der Region Göttingen mit Festen und Veranstaltungen begrüßt. Nicht fehlen darf natürlich der traditionelle Tanz in den Mai am Sonntag, 30. April. Dieser kann, je nach Geschmack, besinnlich oder als große Party gefeiert werden.

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Göttingen. Einige Beispiele aus der Region: Einen Tanz in den Mai mitten im Wald gibt es am Sonntag im Alten Tanzsaal am Kehr, Borheckstraße 66, in Göttingen.

Und der Junggesellenverein „Ewig Jung“ Elliehausen von 1873, veranstaltet am Sonntag einen Tanz in den Mai auf dem Anger in Elliehausen .

Mit vereinten Kräften stellt die Feuerwehr Lenglern am Sonntagabend den geschmückten Maibaum auf und läutet damit das zwei Tage andauernde Fest ein, das am Maifeiertag mit einer Wanderung und anschließendem Spiel und Spaß für Kinder ausklingt.

700 Jahre Hilkerode

Maisprung im Festzelt

Mit der Partyband The Funnies aus Braunschweig ist am Sonntagabend der Veranstaltungsreigen zur 700-Jahr-Feier Hilkerodes, 50 Jahren Spielmannszug und Jugendfeuerwehr fortgesetzt worden. Nachdem am Vorabend die Band Swagger rund 900 Besucher ins Zelt gezogen hatte, ließ der Tanz in den Mai mit den Funnies noch Raum für Bestuhlung. Bis 2 Uhr nachts habe eine Riesenstimmung bei den rund 300 Besuchern geherrscht, berichtet Ortsbürgermeister Michael Skupski (parteilos). Die Tanzfläche, auf der um Mitternacht ein Maibaum aufgestellt wurde, sei stets gefüllt gewesen, die Band habe ein Repertoire von Tanz- bis Rockmusik abgedeckt. Mit einem Frühschoppen mit der Ecklingeröder Blaskapelle ist das Ortsjubiläum am Montag ausgeklungen. ku

Der erste Maibaum in Friedland

Gemeinsame Maifeier und Bierverkauf für guten Zweck

Friedland. Der Maibaum steht. Und er steht in diesem Jahr zum ersten Mal in Friedland. Zuvor, klärte Mathias Lange am Montag auf, habe zur jährlichen Maifeier jeder Verein sein eigenes Fass angezapft. Nun ist der Vorsitzende des Sportvereins Blau Weiß Friedland froh, alle sieben Vereine Friedlands unter einen Hut bekommen zu haben.

Zwei Versuche haben die starken Vereinsmänner benötigt, das zwölf Meter hohe Friedländer Mai-Wahrzeichen in die Senkrechte zu bekommen. Beim ersten Mal riss das Zugseil, der zweite Versuch verlief dann erfolgreich.

Der Maibaum befindet sich auf der Wiese am Kreisel im Ort. Dort schmückte zur Weihnachtszeit eine große Tanne den Ortsmittelpunkt. Man war sich einig, das Befestigungsloch in der Erde nicht unbenutzt zu lassen: Der perfekte Platz für den diesjährigen Maibaum stand fest.

Aber das Maifest am Montag wird ein Nachspiel haben: Alle sieben Vereine hatten für dieses erstmalige Ereignis jeweils ein Fass Bier gespendet. Den Verkaufserlös, der reine Bierverkauf soll 800 Euro erbringen, möchten die Vereine einem guten Zweck zukommen lassen – zusätzliche Spenden sind noch nicht enthalten. Am 1. Mai hatte jeder die Möglichkeit, einen Vorschlag abzugeben, was im Ort Friedland mit dem Geld angestellt werden soll. Fest steht schon jetzt, dass neue Bänke für einen Ruheplatz im Ort angeschafft werden sollen. mah

Blau-weiß in Asche

Asche. In der Hardegser Ortschaft Asche stellte ebenfalls die Feuerwehr den blau-weiß lackierten und mit Asche-Wappen verzierten Maibaum auf und der örtliche Singkreis gab unter anderem das „Ascher Lied“ zum Besten. Aus Anlass seines 50-jährigen Bestehens nutzte der Verschönerungsverein Asche (VVA) die Mai-Feier, um nach der Maibaumaufstellung zehn Mitglieder für ihre 50 Jahre währende Treue zum Verein zu ehren und Marita Randersen zum Ehrenmitglied zu ernennen. Die meisten der rund 100 Dorfbewohner zogen dann in die wenige Meter vom Maibaum entfernte Scheune der Familie Sperscheider, um in den Mai hineinzutanzen. "Drei Tage lang haben wir die Scheune vorbereitet", sagte VVA-Vorsitzender Wilhelm Windmann. be

Swingender Maitanz für alle Generationen

„Springtime is Swingtime“ – unter diesem Motto hatte der Rosdorfer Verein RoBiNet am 30. April zu seinem ersten „Tanz in den Mai“ ins Gemeindezentrum geladen. Ungewöhnlich war an der Veranstaltung vor allem der Adressatenkreis: Nicht nur Erwachsene waren willkommen, sondern ausdrücklich auch Familien mit Kindern. Bewusst hatten die Organisatoren darauf verzichtet, Eintrittsgeld zu erheben – wer Lust hatte, konnte unverbindlich mit den Kleinen vorbeikommen, ohne sich Sorgen um die Kosten zu machen. Vom dreijährigen Kleinkind über Teenager und Studenten bis zu zahlreichen Senioren waren sämtliche Altersgruppen vertreten. Mit vergnügtem Gelächter wurden alte Bekanntschaften erneuert und neue geschlossen. Mehr als 100 Teilnehmer füllten den Saal und vor allem die Tanzfläche. Für mitreißenden Swing sorgte zuerst die Jugend-Big-Band der Musikschule MusiKuss. Anschließend heizte die „Waitingroom Jazzband“ aus Herzberg mit schwungvollen Melodien den Tänzern bis zum frühen Morgen ein. Manch einer musste sich zwischendurch erschöpft von der Tanzfläche stehlen - aber das seien nicht unbedingt die ältesten Teilnehmer gewesen, teilten die Veranstalter mit. afu

Maibaum in Lenglern

Lenglern. Mit vereinten Kräften "Hauruck-Kommandos" stellte die Feuerwehr Lenglern am Sonntagabend bei Sonnenschein und Wind den mit Zunfttafeln geschmückten und dem in Handarbeit von der Altersfeuerwehr am Abend zuvor gebundenen Kranz bekrönten Maibaum auf. Auf annähernd 200 Kilogramm und stolze neun Meter Höhe schätzten Basitian Hellmich, Vorsitzender des Feuerwehrvereins, und Ortsbrandmeister Stefan Fricke den stattlichen Baum, den die älteren Aktiven vor einigen Jahren "erschafffen" hatten, so Hellmich. Außer den 20 Holztafeln an den seitlichen Armen des Maibaums weist ein weiteres, schlichtes Holzschild auf Schreiner Schneckenberger hin, der wieder 30 Liter Maibockbier gestiftet hat.

Ortsbürgermeisterin Marianne Stietenroth und Christoph Schmitz zapften unterm Mai das Freibier und fanden dafür dankbare Abnehmer. Damit läuteten die Lenglerner ihr zwei Tage andauernde Fest ein, das mit abendlicher Party im Feuerwehrhaus und am Maifeiertag mit einer Wanderung und anschließendem Spiel und Spaß für Kinder ausklingen soll. be

Walpurgismarkt in Holzerode

Kunsthandwerk und freche Hexen auf dem Grillplatz

Holzerode. Statt einer abendlichen Walpurgisfeier hat die Laienspielgruppe Holzerode in diesem Jahr einen Walpurgismarkt auf dem Grillplatz organisiert. Als Grund dafür nennt Ursel Kerll das 65-jährige Bestehen der Theatergruppe, zu dem besondere Akzente gesetzt werden sollten.

Bei Sonnenschein und kaltem Wind bauten 15 Marktbeschicker – neun davon aus Holzerode – am Sonntag ihre Stände auf. Schilder und bunte Flatterbänder wiesen den Besuchern den Weg zur mit Papphexen und Spinnweben dekorierten Grillhütte. Von selbstgemachtem Schmuck bis zur Gartendekoration, von Metallkünstler Arno Poppen bis zur Waaker Krabbelpuschen-Werkstatt reichte die Marktpalette.

Die als Hexen verkleideten Organisatorinnen der Laienspielgruppe übernahmen nicht nur Catering und Animation der Gäste, sondern zeigten an eigenen Ständen mit Kunsthandwerk auch, dass sich ihre Kreativität nicht auf die Bühne beschränkt. Schriftführerin und Souffleuse Eveline Hartmann, die seit 48 Jahren in der Laienspielgruppe mitmischt, brachte Ölbilder mit Greifvögeln, Segelschiffen und Vollmond-Hexen mit, Vorsitzende Nadine Dietrich Kräutersalze, Bärlauchpaste und Marmeladen-Kreationen wie Apfel-Karamell mit Fleur de Sel, Kerll Holz- und Näharbeiten, Gudrun Addicks-Heise Panjes-Tücher aus Togo. Dort engagiert sie sich seit zehn Jahren für das „Kinderhaus Frieda“. Mit „Handmade with Handicap“ im Oktober durchgestartet ist Christiane Renneberg aus Renshausen. Das Herstellen von selbstgefärbter Schurwolle und Häkelarbeiten sei für sie auch Ergotherapie.

Ohne Theater geht natürlich nichts in Holzerode. Die Kinder- und Jugendabteilung der Laienspielgruppe führte auf dem Grillplatz das von „Oberhexe“ Nicola Heilmann (21) geschriebene Stück „Freche Hexen“ auf, in dem sich der kleine Teufel Mephifax das Zauberbuch mit Hexensprüchen unter den Nagel reißt. Traditionell werden am ersten Wochenende im Dezember wieder Theaterstücke aufgeführt. Welche, entscheidet sich erst im Lauf des Jahres. ku

Hexen und Teufel feiern Walpurgisfest

Bad Grund. Gutes Wetter, gute Stimmung und gut gelaunte Besucher sorgten am Sonntag in Bad Grund, Bad Lauterberg, Bad Sachsa und Zorge für gelungene Walpurgisfeiern.

Mehr als 2 000 Menschen strömten zum Hübichenstein bei Bad Grund, wo der Musikzug Taubenborn und die Heimatgruppe Harzer Roller auftraten.

Viele Besucher hatten sich verkleidet oder zumindest dem Anlass entsprechend geschminkt. Wie auch Veronica Johns und Andrew Kraschinski, die aus Hannover angereist waren. Das Paar verbringt jedes Jahr zu Walpurgis einige Tage im Harz, immer an wechselnden Orten, aber jedes Mal verkleidet. "Verkleiden ist einfach ein Muss und hier in Bad Grund ist es richtig schön. Auch wenn wir nicht von hier kommen, hatten wir sofort das Gefühl, dazu zu gehören. Die Stimmung ist toll", erklärte Veronica Johns. Auch drei junge Frauen aus Hessen hatten sich mit auffälligen Hexenhüten zurechtgemacht und genossen sichtlich die Atmosphäre an der urigen Freilichtbühne.

Gegen halb zehn begann das Open-Air-Theaterstück der Walpurgis-Spielegemeinschaft "Luzifer und die silbernen Tannenzapfen", unterstützt von pyrotechnischen Effekten, die sehr gut beim Publikum ankamen. Das Stück gestaltete sich kurzweilig und amüsant, auch durch das sichtbare Engagement aller Akteure, wobei auch besonders die mitwirkenden Kinder ihre Sache sehr gut machten.

Dass Tradition und Moderne gut zusammengehen können, zeigte sich während des Theaterstücks beim Auftritt der Tanzgruppe Sweet Harz, die mit flotten Rhythmen und Pyrotechnik das Publikum begeisterten. Genauso wie der Flug einer Hexe, alias Ines Bogdan, die effektvoll an einem Seil über die Köpfe der Besucher schwebte. Im Anschluss konnten die Besucher zu Disco-Klängen feiern.

Bereits am Nachmittag war schon viel los in Bad Grund: Ab 15 Uhr startete dort auf dem Hübichplatz die Kinder-Walpurgis, die für die Kleinen allerlei zu bieten hatte. Die Kinder konnten sich schminken lassen, Ketten basteln und Dosen werfen. Der Oberteufel Jan Mönnich und die Oberhexe Erika Fähmel hatten dafür viele unterhaltsame und lustige Spiele für die Kinder im Gepäck. An einem Stand konnten Mutige einen Hexen-Besen-Führerschein machen. Bereits zum zweiten Mal nahmen Ursula und Fetse Cos mit ihren Söhnen Jorn und Björn an der Walpurgisfeier auf dem Hübichplatz teil. Die Familie stammt aus den Niederlanden und macht für einige Tage Urlaub in Bad Grund. "Es hat uns schon beim letzten Mal so gut gefallen und deshalb waren wir dieses Mal mit Kostümen auf die Feierlichkeiten vorbereitet", so Ursula Cos.

Für die gelungene Veranstaltung bedankte sich auch der Vorsitzende des Kur- und Touristikvereins, Karl-Hermann Rotte, bei allen ehrenamtlichen Mitwirkenden, Helfern und Unterstützern: "Wir freuen uns, dass das Walpurgisfest so gut angenommen wird."

Am Abend eine Partymeile, am Nachmittag fest in der Hand von Familien: so präsentierte sich der Vitalpark in Bad Sachsa bei der Märchenwalpurgis. Während sich die Kinder in der Hüpfburg oder beim Hexenbesenführerschein austobten oder die Vorführungen von Zauberer Leo Hagen und die Stelzenläufer bewunderten, wurde am Abend zur Musik der Band Endlos gefeiert.

Einige Kilometer weiter, im Zorger Kurpark, wurde ebenfalls Walpurgis gefeiert - zunächst mit den Kindern und anschließend mit den Großen. Die Bücherhexe Daniela Reulecke und Moderator Ren? Matschke hatten eben mehr als 60 Kinder im Zorger Kurpark über Walpurgis und das Geheimnis der Hexen eingeweiht, als eine Hexe auf ihrem Weg zum Brocken abstürzte. Die Kinder bekamen spielerisch die Aufgabe, der Hexe zu helfen - unter anderem beim Tauziehen gegen die Erwachsenen. Die verarbeiteten ihre Niederlage gegen die Kinder während der Abendveranstaltung, zu dem der Bürgerverein Zorge viele Gäste und Einwohner begrüßte.

Auch während der Walpurgisfeier im Bad Lauterberger Kurpark sorgten die Veranstalter für ein umfangreiches Programm. Nachdem die Veranstaltung im Vorjahr witterungsbedingt ausfallen musste, hatte das Stadtmarketing am Sonntag wieder für ein umfangreiches Programm gesorgt, in dessen Rahmen das Konzert des Schalmeienzugs Osterhagen sowie der Auftritt des Harzklub-Zweigvereins Rhumspringe den Anfang machten. Für den weiteren musikalischen Rahmen sorgte die Liveband Feeling mit einem vielseitigen Repertoire sowie Miro von der Contrast Band.

Auch die jungen Besucher kamen mit Kinderschminken durch den Kinderschutzbund sowie einem Mitmach-Zirkus auf ihre Kosten. Höhepunkte waren die Feuershow der Brandstifter sowie das Lagerfeuer auf einem Floß, das bei Einbruch der Dunkelheit auf dem Kurparkteich entzündet wurde und damit für eine besondere Stimmung sorgte.

Von Thorsten Berthold, Johanna Friedrich und Herma Niemann

Der Mai wird auch in diesem Jahr wieder in zahlreichen Orten der Region Göttingen mit Festen und Veranstaltungen begrüßt. Nicht fehlen darf natürlich der traditionelle Tanz in den Mai am Sonntag, 30. April. Dieser kann, je nach Geschmack, besinnlich oder als große Party gefeiert werden.

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