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Tanz und Klamauk beim „Dorfku(h)ltur-Abend“ in Groß Schneen

Kabarett und Posaunenchor Tanz und Klamauk beim „Dorfku(h)ltur-Abend“ in Groß Schneen

Zeitweilig hat das Publikum andächtig gelauscht, zum Beispiel als die 14-jährige Luisa Uschkurat den Phantasietanz von Robert Schumann am Flügel vortrug. Dann wieder hat es schallend gelacht, wie bei der Kabaretteinlage von Schornsteinfegermeister Dieter Büntge.

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„Der Groß Schneer an sich gilt als recht feierfreudig“: Bürger gestalten einen Kulturabend in der Carl-Friedrich-Gauß-Schule.

Quelle: Heller

Groß Schneen. Ganz egal, wer gerade auf der Bühne stand: die rund 300 Gäste waren am Sonnabend vom „Dorfku(h)ltur-Abend“ im vollbesetzten Forum der Carl-Friedrich-Gauß-Schule begeistert. „Der Groß Schneer an sich gilt als recht feierfreudig“, verkündete Moderatorin Marie Schügl, die mit Alexandra Bachmann durch den Abend führte. Und deshalb veranstaltet die Kirmesgemeinschaft alle zwei Jahre einen Kulturabend.

„Menschen aus dem Ort machen etwas für andere Menschen aus dem Ort – das finde ich toll “, sagte Besucherin Petra Strobel. Die 51-Jährige lobte das „hohe Niveau“ und befand, „dass hier Leute auftreten, denen man das gar nicht zugetraut hätte, die dann aber eine super Performance abliefern“. Heiko Brömsen betonte, es sei beachtlich, dass ein kleiner Ort wie Groß Schneen „so etwas Besonderes auf die Beine stellen kann“.

Und so vergnügten sich die Groß Schneer an den „Nörgeleien“ von Olaf Waase und Markus Busch, verfolgten fasziniert die Steptanz-Darbietungen von Steffen Haupt und lauschten den Darbietungen des Posaunenchors, des Gesangvereins und des Original Ziegenchors. „Ob es dem Publikum gefallen hat, merken wir immer an der Länge des Beifalls“, sagte Ziegenchor-Leiter Ulrich Matthies. Und wie lang war der Applaus bei dieser Vorstellung? „Ziemlich lang“, schmunzelte Matthies.

Von Hauke Rudolph

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