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„Tanznachmittag für Junggebliebene“ in der Dransfelder Stadthalle

70 Teilnehmer „Tanznachmittag für Junggebliebene“ in der Dransfelder Stadthalle

Rund 70 Senioren aus dem Ort und der Umgebung sind am Sonntag in die Stadthalle zum „17. Tanznachmittag für Junggebliebene“ gekommen. Sie tranken gemeinsam Kaffee, tanzten zur Musik von Alleinunterhalter Lothar Kulle und lauschten den humorigen Einlagen von Stefanie Freitag alias „Frau Schibulsky“.

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Quelle: PH

Dransfeld. „Wir lassen keine Gelegenheit zum Tanzen aus“, berichteten Rosi und Wilfried Sohnrey, „darum sind wir hier“. Mit 67 und 69 gehörte das Ehepaar aus Ossenfeld eher zu den jüngeren Besuchern. Viele waren schon weit über 80, und in der Altersgruppe gibt es statistisch gesehen einen klaren Frauenüberschuss. Die Situation in der Stadthalle gab dann auch der Statistik recht: Das Frauen-Männer-Verhältnis betrug rund zwei zu eins.

Auf der Bühne war das Verhältnis anders, da betätigten sich sowohl ein Mann als auch eine Frau. Lothar Kulle erwies sich dabei als Alleskönner. Ganz egal ob Keyboard, Trompete, Saxofon, Schifferklavier oder Klarinette: Der Varloser bewies, dass er alle diese Instrumente hervorragend beherrscht.

Ordentlich zur Sache ging es bei „Frau Schibulsky“. Egal, ob sie erzählte, wie sie ihren Heinz beim Fremdgehen erwischte oder wie sie von der Polizei angehalten wurde: Die 44-jährige selbsternannte Sexbombe nahm kein Blatt vor den Mund.

Viel Lob für ihr Engagement bekam Organisatorin Helga Ganz vom Seniorenbeirat der Samtgemeinde. „Ich habe mein ganzes Berufsleben mit Menschen zusammengearbeitet“, sagte die ehemalige Rathausangestellte. Auch in ihrer Freizeit mache sie das "unheimlich gern".

 

Von Hauke Rudolph

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