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Teddy-Docs behandeln Kuscheltiere von Kindern

Uniklinikum Göttingen Teddy-Docs behandeln Kuscheltiere von Kindern

Wunden, Knochenbrüche und Herzfehler: Das und noch mehr mussten die „Teddy-Docs“ der Universitätsklinik Göttingen in ihrem Teddybär-Krankenhaus behandeln. Mehr als 600 Kinder waren am Dienstag und Mittwoch mit ihren Familien in die Uniklinik gekommen, um ihre Stofftiere von Studenten versorgen zu lassen.

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Quelle: Wenzel

Göttingen. Darunter auch die fünfjährige Ella, die ihren Teddybären verarzten ließ. „Der Teddy hat ein Loch, und das muss jetzt genäht werden“, sagte Vater Oliver Fritsch, der die Veranstaltung „ganz hervorragend“ fand.

„Eine ganz tolle Aktion“, urteilte auch Katrin Wiechens, die mit ihrem Sohn Leon ins Teddybär-Krankenhaus kam. „Leon wird selbst im Universitätsklinikum behandelt, und die Veranstaltung hat geholfen, ihm die Angst zu nehmen“, berichtete Wiechens. „Mein Charlie kriegt eine OP und ein Langzeit-EKG“, erklärte der neunjährige Leon, während er auf die Behandlung seines Stoffhundes wartete.

Auch die Betreuer von Kindertagesstätten nahmen das Angebot der Universitätsklinik positiv auf. „Wir haben mit den Kindern über die Veranstaltung gesprochen, und sie mussten sich Krankheiten überlegen, die ihre Stofftiere haben und die sie hier behandeln lassen können“, erklärte Sabine Tessmer von der Kindertagesstätte Kinderladen Klosterpark.

Medizinstudenten der Universität Göttingen organisierten zum 13. Mal das Teddybär-Krankenhaus. Ziel der Aktion war es, Kinder spielerisch über medizinische Behandlungen zu informieren. An mehreren Stationen konnten die Kinder ihre Stofftiere abgeben. Medizinstudenten aus den Bereichen Human-, Zahnmedizin und Physiotherapie behandelten dann zusammen mit den Kindern die Kuscheltiere. Außerdem konnte ein Rettungshubschauber sowie ein Rettungswagen besichtigt werden.

„Die Aktion wurde sehr positiv von Eltern und Kindern aufgenommen“, sagte Medizinstudentin Hannah Neuenhoffer vom Organisationsteam. „Wir hoffen, den Kindern ein wenig die Angst vor Krankenhäusern genommen zu haben.“

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