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Tempo 120 auf A7 führt zu "Harmonisierung"

Polizei Göttingen registriert nur wenige Verstöße Tempo 120 auf A7 führt zu "Harmonisierung"

Auf der Autobahn 7 zwischen dem Dreieck Drammetal und der hessischen Landesgrenze bei Landwehrhagen gilt seit einigen Wochen durchgehend Tempo 120. Der Polizei zufolge hat das schon jetzt zu einer „Harmonisierung des Verkehrsflusses auf den begrenzten Streckenabschnitten“ geführt.

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Viele Verkehrsteilnehmer halten sich an das Tempo-Limit, so die Polizei.

Quelle: Archiv

Göttingen. Offenbar hielten sich zudem viele Verkehrsteilnehmer an das neue Tempo-Limit, sagt Polizeisprecherin Jasmin Kaatz auf Anfrage. Das zumindest legten die Ergebnisse erster Geschwindigkeitsmessungen nahe. „Im Verhältnis zur Durchflussmenge der Fahrzeuge“ sei dabei eine relativ geringe Anzahl an Verstößen registriert worden.

Das lasse „zum jetzigen Zeitpunkt auf eine Akzeptanz und damit Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung schließen“, erklärt Kaatz. „Aber natürlich betrachten wir im Moment nur einen sehr kurzen Zeitraum. Es bleibt abzuwarten, ob sich der erste positive Eindruck fortsetzt.“

Die Ausweitung der Tempo-Limits auf der Autobahn ist eines der Ergebnisse der A7-Konferenzen, in denen sich Verkehrsbehörden, Landkreis und Polizei mit der Häufigkeit von Verkehrsunfällen auseinandergesetzt hatten. Besonders wegen der schweren Unfallfolgen der vergangenen Jahre, so Udo Othmer, Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim, sei ein Tempolimit beschlossen worden.

Dieses wird in Richtung Norden kurz hinter dem Dreieck Drammetal wieder aufgehoben. Freie Fahrt ist dann bis kurz hinter Nörten-Hardenberg möglich. Das habe auch einen Grund, sagt Othmer. Auf diesem Abschnitt der A 7 gebe es „bisher keine Unfallhäufung“. Und wo es kein Problem gebe, müsse  auch kein Tempo-Limit eingerichtet werden.

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