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Termine mit Fahrplänen koordinieren

Zeitmanagement der Kunden Termine mit Fahrplänen koordinieren

Die Koordination persönlicher Termine mit den Fahrplänen der öffentlichen Verkehrsmittel stellt Nutzer nicht selten vor kleinere oder auch größere Probleme – vor allem, wenn sich Termine verschieben. Die Regionalbus Braunschweig (RBB) testet ab Februar eine App, die die Planung übernehmen soll.

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Quelle: cr

Göttingen. Die RBB entwickelt die App gemeinsam mit zwei Fakultäten der Technischen Universität (TU) Dresden, dem Fachgebiet Medienproduktion der TU Ilmenau sowie einem Anbieter für Logistik-Softwarelösungen. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Forschungsprojekt ­DynAPSys (Dynamisches AgendaplanungsSystem) soll für mehr Zuverlässigkeit und Flexibilität im öffentlichen Personennahverkehr sorgen.

„Der Nutzer muss seine Aufgaben und Termine in den Kalender eintragen und die App sorgt für eine automatische Fahrplanberechnung“, erklärt Projektleiterin Christina Schoppe von der RBB und nennt einen weiteren Vorteil, der den Fahrgast entlasten soll: „Das System überwacht seine Berechnung anhand der Standortbestimmung des Handys, so dass der Nutzer sich keine neuen Verbindungen heraussuchen muss, wenn sich ein Termin verschiebt.“ Natürlich könne der Nutzer seine Termine auch aktiv ändern.

Das entwickelte System in einem Feldtest soll vom 8. bis 21. Februar auf der Linie 120 zwischen Göttingen und Hann. Münden getestet werden. „Dafür suchen wir 25 Probanden die bereit sind, die App auf Herz und Nieren zu testen“, bittet Schoppe um Unterstützung. „Dadurch erhoffen wir uns positive aber auch negative Kritik und Anregungen, die bei der späteren Umsetzung für den täglichen Gebrauch helfen.“

Das System sei gedacht für Vielfahrer, Touristen und Geschäftsreisende. „Es wird aber eine große Aufgabe, wenn es später deutschlandweit laufen soll“, so Schoppe. Vor allem müsse geschaut werden, wie solch ein Projekt gelebt werden könne. „Schließlich müssen die Daten immer überprüft werden, damit sie aktuell angewendet werden können“, sagt die Projektleiterin.

Und die zu überprüfende Datenmenge ist jetzt schon riesig. „Wir kooperieren mit dem Gutscheinbuch“, so Schoppe. „Außerdem haben wir auf der Feldteststrecke überprüft, welche Geschäfte vor Ort sind und wann diese geöffnet haben.“ Außerdem sollen die Geschäfte der Innenstadt eingebunden werden, ebenso wie die Bahn und die Göttinger Verkehrsbetriebe, die sich dem Projekt ebenfalls als Partner angeschlossen haben.

Die Projektförderung durch das Bundeswirtschaftsministerium endet am 30. Juni 2016. „Bis dahin müssen wir den Feldversuch auswerten“, sagt Schoppe. Die Ergebnisse werden im Anschluss dem Ministerium zur Verfügung gestellt und veröffentlicht.

von Rüdiger Franke

25 Probanden gesucht

Die RBB testet das Dynamisches Agendaplanungssystem (­DynAPSys) vom 8. bis 21. Februar auf der Linie 120 (Göttingen – Hann. Münden) und sucht dafür 25 Probanden, die für die Dauer des Versuchs ein Handy mit der installierten App gestellt bekommen. Ihre Aufgabe besteht darin, eine Tagesplanung vorzunehmen, eine der darauf vorgeschlagenen Agenden  auszuwählen und zu befolgen.

Es werden bestimmte Szenarien wie Störungen durchgespielt und besprochen. Hinzu kommen Vor- und Nachbesprechungen. Interessenten melden sich bei Wolfgang Orlowski unter Telefon 05 51 / 5 06 84 30, Mail: wolfgang.orlowski@deutschebahn.com oder bei Christina Schoppe unter Telefon 05 51 / 5 06 84 27, Mail: Christina.schoppe@rbb-bus.de rf

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