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„Thema ist sehr fern“

Noch kein Eingriff von Drohnen in die Privatsphäre „Thema ist sehr fern“

Drohnen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Doch das Bundeskriminalamt sieht sie als kritisch an, befürchtet Anschläge aus der Luft auf Stadien und fordert eine Einschränkung im privaten Bereich. Für die Göttinger in der Marktumfrage des Tageblatts ist das Thema aber noch sehr fern.

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Quelle: Archiv

Göttingen. Wie die meisten der Befragten hat Alexander Bindseil aus Gleichen noch nicht viel von diesem Thema mitbekommen. Generell ist er aber gegen eine Einschränkung. Viele der Göttinger geben zu, dass sie sich mit Drohnen noch nicht beschäftigt haben. Viele von ihnen sind aber dennoch gegen eine Einschränkung der Benutzung. „Im privaten Bereich find ich die völlig okay, sie machen schöne Bilder“, findet eine junge Frau und auch zum Einsatz im Bereich Sicherheit sagt sie, dass es okay sei: „Solange sie nicht ins Fenster filmen, ist alles gut.“

Nicht komplett dagegen ist auch eine andere Dame. Sie würde einen Einsatz im Bereich Sicherheit völlig okay finden: „Bisher wurde ja noch nicht in meine Privatsphäre eingegriffen.“Daike Lehnau aus Göttingen zählt ebenfalls zu den Befragten, die erst mal kein Problem mit Drohnen haben. Dennoch spricht er sich für eine Einschränkung aus. Einfach irgendeine Regelung zu treffen, sieht er dennoch als schlecht an. „Das müsste aber diskutiert werden“, findet er.

„Wenn mehr von denen herumfliegen würden, müsste man eine Regelung treffen“, sagen auch zwei andere Göttingerinnen. Dennoch sei auch für sie das Thema noch sehr fern. Auch sie geben zu, dass sie eigentlich keine wirkliche Meinung dazu haben. „Ich hab noch keine herumfliegen sehen“, sagt eine von ihnen mit einem Schulterzucken. Das sie noch nicht betroffen gewesen seien und daher auch nichts zu der Thematik sagen könnten, ist der häufigste Satz dieser Befragung. Eine mögliche Gefahr sieht kaum jemand in den Drohnen. pdk

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