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Die Letzten sind die Ersten

Theovision Song Contest Die Letzten sind die Ersten

Der Theovision-Song-Contest ist bereits im fünften Jahr seines Bestehens zur Tradition geworden: Kurz vor den Sommerferien stellen sich junge Künstler des Theodor-Heuss-Gymnasiums ihrem Publikum und lassen sich und ihr Können in der Aula der Schule feiern. Donnerstagabend war es wieder so weit.

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Der Siegersong: Gemeinsam mit Edina Abdula (nicht im Bild) performt Anna-Lena Schilling "Jar of Hearts" für das Land Südkorea.

Quelle: mah

Göttingen. Schon der Einlass erinnerte an Konzerte beliebter Künstler: Eine Traube von Schülern samt Eltern und Lehrern der Schule belagerte lange vor Beginn des Song-Contests den Eingang zum Veranstaltungsort. Waren die Schleusen schließlich geöffnet, gab es kein Halten mehr, und die Sitzplätze wurden zusammen mit Stimmzetteln für die Wahl der Sieger angesteuert.

Innerhalb der folgenden zwei Stunden standen zehn Darbietungen unterschiedlicher Art zur Wahl. In der Mehrzahl waren es zwei Künstler, die einen Act mit Gesang und Musik ausfüllten. Aber es gab auch Stücke, die von mehreren Schülern aufgeführt wurden. In diesen Fällen waren es zusätzliche in buntes Licht getauchte Tanzeinlagen, die das begeisterte Publikum jubeln ließen.

Bei aller Unterschiedlichkeit einte das Thema des Abends: Die zehn Acts repräsentierten jeweils ein Land, das von den Künstlern in Kurzvideos vorgestellt wurde. Das Theodor-Heuss-Gymnasium nennt sich Europaschule. An diesem Abend wurde man internationaler, und widmete die einzelnen Lieder Brasilien, den USA, Thailand oder auch Südkorea, das am Ende die meisten Stimmen für sich verbuchen konnte.

Die restlos mit Zuschauern und Zuhörern gefüllte Aula an der Grotefendstraße hatte sich im fünften Jahr in Folge in eine Showbühne verwandelt. Die Darbietungen bescherten den Gästen einen perfekten Abend. Unterhaltsamer hätte man die Zeit zwischen 18 und 20 Uhr nicht verbringen können, bestätigten einzelne Zuschauer im Anschluss.

Da war beispielsweise Jana. Die Abiturientin hatte den Song-Contest ihrer Schule zum dritten Mal besucht. Ihr sei aufgefallen, dass der Abend insgesamt, aber auch die einzelnen Darbietungen von Jahr zu Jahr immer professioneller geworden seien, sagte sie. Für die Schulgemeinschaft, sagte sie, seien diese Veranstaltungen eine tolle Sache. Oder Pascal: Auch er  war zum dritten Mal dabei und hält den Song-Contest seiner Schule für einmalig. „Die Stimmung, die Show, alles super“, urteilte er. Von der Technik bis hin zu den Darbietungen der Künstler werde alles professioneller.

Nach ihrer Performance gönnten sich auch die beiden Siegerinnen des Abends, Anna-Lena und Edina, frische Luft und ein Bad in der Menge vor der Halle. Während Edina bereits Bühnen-Erfahrungen mit dem Contest gesammelt hat, war es für Anna-Lena der erste Auftritt. Trotz zweimaliger Generalprobe seien sie sehr aufgeregt gewesen – und am Ende stolz, auf dem letzten Startplatz gezeigt zu haben, was in ihnen steckt.

 

Ein Abend in Schülerhand

Mehr als 90 Akteure waren in diesem Jahr an der Umsetzung des Theovision-Song-Contests beteiligt. Das Besondere daran: Jeder Teilnehmer hatte die Möglichkeit, eigene Ideen zu entwickeln und diese auch umzusetzen. Das galt nicht nur für die rund 40 Sänger, Musiker und Tänzer. Auch im Hintergrund waren Schüler als Organisatoren, Bühnenbildner, Techniker und Stylisten damit beschäftigt, den Abend perfekt werden zu lassen. Nach dem Contest ist vor dem Contest. Und so hatten sich schon vor Jahren Arbeitsgemeinschaften gebildet, die sich jeweils auf ihrem Gebiet auf den folgenden Wettbewerb vorbereiten.

Von Markus Hartwig

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