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Thomas Harms testet Elektroauto in Göttingen

„Ich glaube, das wird die Technologie der Zukunft sein!" Thomas Harms testet Elektroauto in Göttingen

Vier Wochen lang wird Geismars Ortsbürgermeister Thomas Harms (Grüne) elektrisch unterwegs sein: Für das „Schaufenster Elektromobilität“ der Metropolregion Hannover, Braunschweig, Göttingen und Wolfsburg testet er den Alltag mit einem Elektroauto.

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Thomas Harms mit dem VW E-UP, später wird das Auto der Superintendent übernehmen.

Quelle: Vetter

Göttingen. Harms ist einer von vielen Testern im Bereich Göttingen. Übernommen hat er den VW E-UP von der Leitung des Goethe-Instituts. Anschließend, sagt Harms, werde ihn der Superintendent übernehmen.

Die Auftraggeber wollen alles über seine Erfahrungen wissen: „Wo kann ich Strom tanken, welche Strecken lege ich mit dem Fahrzeug zurück, wie ist die Elektromobilität mit Berufstätigkeit, Ehrenamt und Privatleben vereinbar“. Diese und andere Fragen soll er der Metropolregion beantworten.

Über die Bedingungen, sich rund um Göttingen mit einem elektrisch betriebenen Wagen fortzubewegen, hat sich der Pastor und Kommunalpolitiker bereits informiert. „Tanken kann ich am Kaufpark, bei den Stadtwerken an der Groner-Tor-Straße oder im eigenen Carport.“ Viele Schnellladestationen gebe es zur Zeit noch nicht in Göttingen. Seinen Privatwagen will Harms für die Zeit des Tests aus dem Verkehr ziehen.

„Ich darf das E-Auto auch verleihen“

Die Initiatoren des Tests seien nicht nur an den Erfahrungen und Erkenntnissen der Probanden interessiert. Sie hoffen auch, dass Funktionsträger in der Region etwaige Berührungsängste vor der Technologie verlieren und dass die Tester in ihrem Alltag bei möglichst vielen Bürgern das Interesse für Elektrofahrzeuge wecken.

„Ich darf das E-Auto auch verleihen“, sagt Harms, „wer es etwa in Geismar ausprobieren möchte, muss mich ansprechen“. Harms selbst ist von der Elektromobilität bereits jetzt überzeugt: „Ich glaube, das wird die Technologie der Zukunft sein.“

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