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Tierisch fit für Suche nach Verschütteten

Trümmersuche-Prüfung Tierisch fit für Suche nach Verschütteten

Wenn Menschen unter Trümmern begraben werden, sind Hunde oft die einzigen, die die Opfer finden. Um diese Aufgabe zu bewältigen, müssen die Vierbeiner eine aufwändige Ausbildung durchlaufen.

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Geprüft: Ellie Casper mit La-Ola, Sabrina Schnur mit Jacky, Jutta Günther mit Akiro, Esther Hartfiel mit Nala, Gaby Stock mit Smoky und Marion Schachtebeck mit Angie.

Quelle: Heller

Den ersten Teil der Prüfung für Trümmersuchhunde haben sechs Hunde und ihre Besitzer am Wochenende beim Verein für Deutsche Schäferhunde in Rosdorf erfolgreich absolviert.

Mann gefunden: Suchhund Jacky in Aktion.

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Jutta Günther ist bereits ein Profi. Mit ihrem Akiro hat die erfahrene Hundeführerin die internationale Qualifikation für die Trümmersuche absolviert. Hund und Herrin sind das einzige Team, dass im Landkreis Göttingen bei einem Ernstfall wie einer Gasexplosion oder einem Hauseinsturz gerufen würde.

Um einen international anerkannten Trümmersuchhund zu haben, müsse man mit rund zwei bis drei Jahren Lehrzeit für den Hund rechnen. „Jetzt gibt es insgesamt neun Hunde im Landkreis Göttingen, die Teil eins der Ausbildung geschafft haben“, sagt Günther.

„Wir trainieren in einem Steinbruch“, erklärt Wilfrid Günther. Dort lernen die Hunde, Menschen unter Geröll zu suchen. Trittsicherheit wird geübt, die Hunde müssen gehorchen und vor allem lernen, eine „konstante Geruchswolke“ zu finden. Die geht von Opfern aus, die sich nicht bewegen können. Günther: „In der Fläche können das viele Hunde, unter Trümmern ist das etwas ganz anderes“.

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