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Tierpark Hardegsen soll noch attraktiver werden

Leitbild für den Wildpark Tierpark Hardegsen soll noch attraktiver werden

„Wo soll der Wildpark in zehn Jahren stehen?“ – Diese Frage stellen sich der langjährige Wildparkhüter Wolfgang Schlemme und Hardegsens Bürgermeister Michael Kaiser (parteilos): Ist eine räumliche Ausdehnung möglich? Können neue Tierarten den Park bereichern? Wie kann der Park gastfreundlicher werden? Mit Vertretern vom Landkreis Northeim wollen sie die Ideen zur Weiterentwicklung des Parks jetzt diskutieren. 

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Frischlinge im Tierpark Hardegsen: Nicht nur Tierbabys sollen die Besucher locken. Baulich wird sich einiges verändern.

Quelle: Hinzmann

Hardegsen. Derzeit lebten im Wildpark knapp 100 Tiere, sagt Schlemme. Einige erwarteten Nachwuchs, es könnten also bald noch etwa 20 Tiere hinzukommen. Die fünf Wildarten Rotwild, Dammwild, Schwarzwild, Reh- und Muffelwild sind in Hardegsen zu sehen. Hinzu kommen Tiere wie Perlhuhn  und Graugans. Mehr sei vom Arbeitsaufwand her kaum zu schaffen. 

Und doch will Schlemme sich nach Neuem umsehen. Um den Tierpark attraktiv zu halten, müsse er sich von vergleichbaren Einrichtungen mit einem besonderen Angebot unterscheiden. Dazu gehört auch eine neue Aussichtsplattform für Besucher. Der Park benötige zudem ein Marketingkonzept, sagt Hardegsen Bürgermeister Kaiser und denkt dabei unter anderem an einen eigenen Internetauftritt. Schlemme möchte eine Parkordnung installieren, damit Besucher wissen, wie sie sich auf dem Gelände verhalten sollen. Immer wieder weise er etwa darauf hin, dass zusätzliches Füttern den Tieren eher schade.

„Der Frühjahrsputz ist in vollem Gange“, sagt der Parkchef bei dem Treffen mit Kaiser und freut sich über die Hilfe vom Bauhof.  „Wir haben hier Arbeit ohne Ende.“  Um sie zu bewältigen, denkt Schlemme auch an den Einsatz ehrenamtlicher Helfer.  Mitglieder des Förderkreises zum Beispiel könnten sich im Wildpark einbringen. Wichtig sei, die Arbeit gut zu koordinieren. In Verbindung mit den Tierpatenschaften biete sich für die Paten auch an, die Pflege ihrer Tier zu übernehmen.

Von Ute Lawrenz

 
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