Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Tobias Schlegl über seine neue Radioshow

Der Song des Lebens Tobias Schlegl über seine neue Radioshow

Der TV-Moderator Tobi Schlegl geht nächste Woche mit einer eigenen Radioshow auf Sendung. Auf N-Joy gibt es dienstags um 22 Uhr für eine Stunde die Sendung „Song des Lebens“, bei der Hörer von ihren Liedern erzählen, die wichtige Momente ihres Lebens beschreiben.

Voriger Artikel
Uniklinik Göttingen schafft Großparkplatz
Nächster Artikel
Neubau an Sternstraße verstößt gegen Bebauungsplan

Tobias Schlegl

Quelle: NDR

Göttingen. Die Songs werden natürlich auch gespielt. Weil die Show interaktiv ist, hofft Schlegl auf viele Anrufe, auch aus Göttingen. Im Tageblatt-Interview verrät der Moderator, worum es in seiner Sendung gehen wird, warum er jetzt Radio macht und welcher sein „Song des Lebens“ ist.

Nächsten Dienstag ist Ihre neue Sendung auf N-JOY erstmals zu hören. Was können Sie bereits darüber verraten?

„Erst einmal ist es toll, so eine Fläche zu bekommen, vor allem, was den Redeinhalt und die Musik angeht. „Song des Lebens“ ist eine Idee, die ich an N-JOY herangetragen habe. Es geht darin um all diese bedeutungsvollen Lieder und die Geschichten dahinter.“

Die Radioshow verläuft interaktiv – wie genau sieht das aus?

„Die Leute sollen von ihren Songs und den Geschichten dahinter erzählen. Dafür sind ab sofort alle sozialen Netzwerke geöffnet: Facebook, Twitter, WhatsApp, Threema, E-Mail und natürlich das Studiotelefon – wir sind auf allen Kanälen erreichbar. Nur eine Postkarte wäre vielleicht etwas verwegen.“

Wie muss ein Song des Lebens sein?

„Hinter dem Lied muss immer eine Geschichte stecken. Die soll einen mitnehmen und kann skurril, traurig oder lustig sein und auch ins Politische reingehen.“

Welcher ist Ihr „Song des Lebens“?

„Mein Song ist durchaus politisch. Mit 16 oder 17 habe ich in der Schule zum ersten Mal „Schrei nach Liebe“ von den Ärzten gehört. Dieser Song hat mich damals politisiert. Ein Jahr später habe ich in der Schule daraufhin sogar ein ‚Festival gegen Rechts‘ initiiert.“

Sie haben fast immer Fernsehsendungen gemacht. Was macht jetzt den Reiz des Radios aus?

„Ich bin ja schon mal ausgebrochen und war bei Radio 1Live aktiv. Radio – daran gefällt mir die absolute Freiheit, die man da hat. Beim Radio muss man nicht auf das Äußere achten oder wie man steht und kann sich komplett auf die Geschichten konzentrieren. Die Freiheit schätze ich total. Parallel arbeite ich als Fernsehmoderator, und gerade diese Kombination aus Radio und Fernsehen ist perfekt. Ich möchte beides nicht missen.“

Sie sind außerdem Musiker und Autor – an welchen Projekten arbeiten Sie gerade noch?

„Autor bin ich eigentlich immer, weil ich immer meine eigenen Texte schreibe. Vor vielen Jahren bin ich mit meiner Punk-Band durch Deutschland getourt, jetzt lass ich mich ab und zu bequatschen, bei Feiern aufzulegen. Musik war für mich schon immer unfassbar wichtig. Bei „Song des Lebens“ lässt sich beides miteinander verbinden.“

Wir sind eine Göttinger Lokalzeitung. Was verbinden Sie mit unserer Stadt?
„Also, mit Niedersachsen bin ich sehr verwachsen. Meine Schwester hat lange in Hannover gelebt, und ich bin sehr oft um den Maschsee gejoggt. Aber Göttingen ist für mich noch ein weißer Fleck. Deswegen hoffe ich, dass ganz viele Leute aus Göttingen bei meiner Show anrufen werden oder mir ihren Song mit Geschichte schicken. Musikalisch ist alles erlaubt!“

Tobias Schlegl

Tobias Schlegls Moderatoren-Karriere begann 1995 beim Musiksender VIVA. Später arbeitete er für ProSieben und moderierte die NDR-Satire-Sendung „Extra3“. Im Fernsehen hatte er außerdem mehrere Gastrollen und arbeitete als Synchronsprecher. Aktuell ist der 38-Jährige als Anchor des ZDF-Kulturjournals „Aspekte“ zu sehen.

„Song des Lebens“ ist dienstags von 22 bis 23 Uhr auf N-JOY live zu hören, die Wiederholung läuft sonnabends um 18 Uhr. Wer mit Schlegl über seinen Song sprechen möchte, findet alle Kontaktmöglichkeiten im Internet auf n-joy.de/team/kontakt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Tanzende Schneeflocken im "Kauf Park"