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Tod in der Grube war wohl ein Unfall

Leiche am Uniklinikum Göttingen Tod in der Grube war wohl ein Unfall

Die Todesursache des am Donnerstag auf dem Klinikum-Gelände gefundenen Leichnams war aller Wahrscheinlichkeit ein Unfall. Die Obdunktion des bereits stark verwesten Körpers habe keinen Hinweis auf ein Fremdverschulden ergeben, teilt die Polizei mit. Bei dem Toten könnte es sich um einen alleinstehenden Göttinger handeln.

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Quelle: Wenzel

Göttingen. Zur Identität des Toten hält sich die Polizei derzeit noch bedeckt. Es gebe eine Vermutung, diese bedürfe jedoch noch einer zweifelsfreien Klärung. Eine Vermisstenanzeige jedenfalls liege in der Region derzeit nicht vor. Allerdings gibt der Fall, sollte es sich tatsächlich um den vermuteten Göttinger handeln, noch Rätsel auf.

Die Person habe keine Beziehungen zum Klinikum, sei offenbar dort auch nicht Patient gewesen und wohnt auch nicht in dem Bereich. Warum der Mann zum Unfallzeitpunkt auf dem - allerdings frei zugänglichen - Klinikums-Gelände war, ist unklar. Auch war die Baustelle für eine noch zu verlegende Starkstromleitung nach ersten Feststellungen der Polizei ordnungsgemäß mit Baken abgesichert. Gleichwohl spreche alles für ein Sturzgeschehen, das zu den nach Feststellung der Rechtsmedizin tödlichen Verletzugnen geführt habe. Damit liegen auch keinerlei Hinweise auf ein Gewaltverbrechen vor. Wie lange genau der Mann in der drei Meter tiefen Baugrube gelegen hat, müsse noch durch weitere Untersuchungen ermittelt werden, teilt die Polizei mit.

Inzwischen scheint auch der Ursprung des sich am Donnerstag schnell verbreitenden Gerüchts, der Tote habe eine Plastikplane über dem Kopf gehabt oder sei in diese eingewickelt gewesen, geklärt: Seine schwarze Kleidung hatte in der tiefen, teils mit Wasser und Laub gefüllten Grube offenbar wie Folie geglänzt, so dass Zeugen nach dem Fund der Leiche am Donnerstagvormittag einem Irrtum aufgesessen waren.

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Leichenfund im Schacht vor Klinikum

Bei Bauarbeiten auf dem Gelände des Uni-Klinikums ist am Donnerstagmorgen ein grausiger Fund gemacht worden: Ein Toter lag auf dem Grund eines etwa drei Meter tiefen Schachtes vor dem Versorgungsbereich. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen. Auch ein Gewaltverbrechen sei nicht ausgeschlossen.

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