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Torhaus-Galerie in Göttingen soll saniert werden

Initiativkreis und Verschönerungsverein hoffen auf Spenden Torhaus-Galerie in Göttingen soll saniert werden

Das denkmalgeschützte Torhaus auf dem Göttinger Stadtfriedhof soll saniert werden. Erreichen wollen das der Initiativkreis Torhaus-Galerie und der Göttinger Verschönerungsverein – mit Unterstützung spendenfreudiger Göttinger Bürger und Betriebe sowie von Handwerkern, die ihre Arbeitskraft einbringen möchten.

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Ulla Borchard (von links), Herting Treusch von Buttlar, Norbert Mattern und Jürgen Höltken

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Über das Projekt informieren Initiator Norbert Mattern vom Initiativkreis und seine Mitstreiter in einer Broschüre, mit der sie in den kommenden Wochen auf Werbetour gehen wollen.

Seit Eröffnung des Friedhofes an der Kasseler Landstraße im Jahr 1881 hatte das östliche Torhaus am ursprünglichen Haupteingang des Areals diverse Funktionen: Es war Friedhofskapelle, Leichenhaus, Pförtnerhaus, Blumengeschäft und Friedhofsverwaltung. Mit deren Auszug stand es nach 1993 leer.Einige Jahre später griff Mattern, ehemaliger Leiter des Göttinger Grünflächenamtes, eine Planung aus einem Friedhofsgutachten auf, das gegen Ende seiner Amtszeit erstellt worden war: Das Gebäude sollte wieder mit Leben gefüllt werden. 2005 begann eine Innensanierung, von 2006 an wurden wechselnde Ausstellungen gezeigt.

Vieles liegt im Argen

Während einer dieser Ausstellungen erweckte das denkmalgeschützte Gebäude das Interesse der Inhaber des Architekturbüros Brune und Brune. Ergebnis war eine mit Unterstützung anderer Betriebe realisierte Sanierung der Toilettenanlage sowie ein unentgeltlich für den Initiativkreis und den Verschönerungsverein erstelltes Konzept zur denkmalgerechten Restaurierung, das jetzt in die Werbebroschüre einfloss. Denn, so Mattern und Jürgen Höltken vom Verschönerungsverein, im Inneren, vor allem aber im Außenbereich liege beim Torhaus vieles im Argen. „Allein die Heizungsanlage ist so alt, dass sie keiner mehr bedienen kann“, betont Mattern. Unter anderem müssten die Klinkerfassade und das Dach saniert, neue Fenster eingebaut und eine Holzverschalung aufgearbeitet werden. 180 000 Euro Kosten hat der Architekt errechnet.

Die Initiatoren des Projektes Torhaus hoffen, dass sich nach Brunes Vorbild auch andere Betriebe ehrenamtlich an der denkmalgerechten Restaurierung beteiligen und diese nach dem Bauhüttenprinzip gemeinsam umsetzen. „Wir hoffen auf Geldspenden für den Start und vor allem auf interessierte Handwerker“, sagt Mattern. „Bei der Toilettenanlage ist das doch auch gut gelungen“, ergänzt Ulla Borchard, ebenfalls Mitglied des Initiativkreises. Die Broschüre wollen die Torhaus-Freunde gezielt verteilen. „Aber wenn sich einer dafür interessiert, verschicken wir sie auch“. Angefordert werden kann das Heft per E-Mail an  n.mattern@t-online.de. Wer aktiv mitbauen will, kann das Architekturbüro unter  info@ab-b.eu kontaktieren. kk

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