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Tornado löst Überschall-Knall über Göttingen und der Region aus

Fenster wackeln Tornado löst Überschall-Knall über Göttingen und der Region aus

Ein lauter Knall hat am Donnerstag gegen 14.15 Uhr die Region erschüttert. Von Dransfeld bis Northeim, von Göttingen bis Ebergötzen, überall war das laute Geräusch zu hören, vielerorts wackelten Scheiben. Grund war ein Überschall-Knall, ausgelöst durch einen Tornado der Luftwaffe, teilte Hauptmann André Hesse, Pressesprecher der Luftwaffe der Bundeswehr mit.

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Ein solcher Tornado der Luftwaffe löste den Überschall-Knall aus.

Quelle: Luftwaffe

Göttingen. Das Kampfflugzeug war auf dem Weg von Schleswig in Schleswig-Holstein nach Manching in Bayern, als er über der Region Südniedersachsen in etwa 11,9 Kilometern Höhe die Schallmauer durchbrach. Der Überschallflug sei genehmigt und angemeldet gewesen, sagte Hesse.

Der Grund für den Überschallflug sei noch nicht geklärt. Vermutlich handele es sich um eine Übung oder einen Triebwerkstest. Der Schall jedenfalls könne sich kegelförmig bis zu 80 Kilometer weit ausbreiten – je nach Wetterlage.

Den Behörden in Südniedersachsen lagen keine Informationen über den Überschallflug vor. Dies sei auch nicht nötig, sagte Hesse. Der Überschallflug müsse lediglich bei der überörtlichen Flugsicherung angemeldet werden – und das sei der Fall gewesen.

Lediglich die Bevölkerung in der Nähe von Flugplätzen werde über die Landratsämter informiert, wenn dort erhöhte Flugaktivität herrsche.

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