Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Trittin begrüßt die Initiative der Freifunker in Göttingen

Netz soll unabhängig sein Trittin begrüßt die Initiative der Freifunker in Göttingen

„Diese Störerhaftung muss weg“, fordert der Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin in einer Pressemitteilung. Trittin ist der Meinung, dass auch in Deutschland „ein flächendeckendes, unabhängiges Netz möglich sein“ sollte. Dies sei „überall sonst auf der Welt eine Selbstverständlichkeit“, lediglich „in China, Russland und Nordkorea nicht“.

Voriger Artikel
Bald Taubenschläge für Stadttauben in Göttingen?
Nächster Artikel
Göttingen: Student beklaut Studentenwerk

Jürgen Trittin begrüßt die Initiative der Göttinger Freifunker.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Zudem soll der Bürger in Bezug auf die Störerhaftung, „genauso behandelt werden wie Telekom, Vodafone und 1&1“.

Er kritisiert damit Hindernisse, welche die Bundesregierung den nur zögerlich wachsenden freien WLAN-Netzen in den Weg legt. Da bisher nur kommerzielle Anbieter nicht haften müssen, falls ihr Netz für illegale Zwecke missbraucht wird, sind private Anbieter verunsichert.

In Göttingen wächst die Anzahl von Teilnehmern, die sich der Freifunker-Bewegung anschließen. Das freie WLAN wird rechtlich durch den Berliner Förderverein Freie Netzwerke abgesichert, so der Initiator Krischan Jodies. Trittin begrüßt die Initiative der Göttinger Freifunker, denn dies „wirkt einer sozialen Spaltung entgegen und stärkt letztlich die Demokratie“.

Jedoch werde „ein flächendeckender Erfolg eines öffentlichen WLANs“ durch die „andauernde Rechtsunsicherheit für Menschen“ verhindert. Vergangenen Jahres hatte die Grüne Bundestagsfraktion bereits einen Gesetzesentwurf zur Störerhaftung vorgelegt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Der Wochenrückblick vom 3. bis 9. Dezember 2016