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Trittin fordert Stopp der Salzabwassereinleitung durch Kali & Salz

„Zeit für Neustart“ Trittin fordert Stopp der Salzabwassereinleitung durch Kali & Salz

Angesichts neuer Messergebnisse über den Salzgehalt in der Werra  fordert der Göttinger Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin den Stopp der Versenkung von Salzlauge des Konzerns Kali & Salz.

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Jürgen Trittin

Quelle: EF

Hann. Münden. Nachdem das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie (HLUG) die Folgen der Salzabwassereinleitung untersucht und festgestellt habe, dass die Chloridkonzentration in der Werra rund um Bad Hersfeld deutlich angestiegen sei, müsse die Versenkungsgenehmigung widerrufen werden. Es sei „Zeit für einen Neustart“, der „nicht nur eine größtmögliche Transparenz sicherstellen“, sondern auch „endlich den sachkundigen Hinweisen des HLUG Beachtung schenken und im Einvernehmen mit den Nachbarbundesländern ablaufen“ solle.

Die Versenkungsgenehmigung für K & S läuft Ende 2015 aus. Trittin: „Die Gefahr für das Grundwasser ist vor allem in der Werra-Region allgegenwärtig und könnte vor allem für die Trinkwasserbrunnen katastrophale Folgen haben.“ Auch eine dauerhafte Belastung von Werra und Weser sei nicht verhandelbar; „insbesondere nicht durch eine Pipeline an der Oberweser“. Die Einleitungsgenehmigung könne entschädigungsfrei geändert werden, wie bereits im Jahr 2006 durch die damalige Große Koalition im Bund bestätigt worden sei. hein

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