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Trittin und Oppermann besuchen Technisches Hilfswerk in Göttingen

Helfen in Containern Trittin und Oppermann besuchen Technisches Hilfswerk in Göttingen

Die Übergangsunterkunft für die Göttinger Niederlassung des Technischen Hilfswerks ist in Betrieb. Gestern besuchten die beiden Göttinger Bundestagsabgeordneten Thomas Oppermann (SPD) und Jürgen Trittin (Grüne) die temporäre Dienststelle.

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Oppermann (l.) und Trittin (r.) informieren sich bei Dagmar Thomitzek und Gunnar Nußbeck.

Quelle: Vetter

Göttingen. Die Notlösung wurde notwendig, weil das alte THW-Gebäude an der Industriestraße in Grone marode ist.

Der Vermieter des in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts errichteten Flachbaus untersagte die Nutzung, seit dem 1. März ist der Bau ohne Strom und Wasser.

Von Nachhaltigkeit kann bei der Container-Unterkunft allerdings keine Rede sein: Zum einen ist die Notlösung nur für eine Betriebsdauer von zwei, maximal drei Jahren vorgesehen, zum anderen werden die Container mit billigen Elektro-Heizkörpern erwärmt.

Jetzt sucht das THW nach einem geeigneten Ort für einen Neubau. Am bisherigen Standort würde die Hilfsorganisation gerne festhalten, erklärt der Göttinger Ortsverbandsbeauftragte Gunnar Nußbeck: Mit den Nachbarfirmen komme man gut aus, und die Entfernung zur Wohnbebauung sei ausreichend.

„Was hier verbaut wird, verballert der Berliner Großflughafen an zwei Tagen“

Außerdem komme man schnell  sowohl in die Stadt als auch auf die Autobahn, sagte Dagmar Thomitzek, Geschäftsführerin der THW-Geschäftsstelle Göttingen, die für alle fünf südniedersächsischen Landkreise zuständig ist. Zurzeit ist die Geschäftsstelle in einem Gebäude an der Kasseler Landstraße untergebracht.

Unüblich ist der aktuelle Stand des Projekts. Obwohl es noch keine konkreten Planungen gibt, sei der zwei bis drei Millionen Euro teure Neubau über ein 27 Millionen schweres Sonderprogramm gegen den Investitionsrückstand im Bereich THW bereits jetzt schon abgesichert, erklärte Oppermann und fügte an, „normalerweise ist das ja umgekehrt“.

Das müsse auch drin sein, meinte Bundestagskollege Trittin: „Was hier verbaut wird, verballert der Berliner Großflughafen an zwei Tagen – nämlich eine Million pro Tag.“

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