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Turbowind bereitet Windpark bei Wöllmarshausen vor

Ende Juni 2016 Turbowind bereitet Windpark bei Wöllmarshausen vor

Die Firma Turbowind aus Hannover, erwartet vom Landkreis Göttingen einen positiven Bescheid für den geplanten Windpark bei Wöllmarshausen. Das hat ein Vertreter des Unternehmens mitgeteilt. Ziel der Firma Turbowind: Die fünf Windenergieanlagen sollen Ende Juni 2016 ans Netz gehen.

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Quelle: Kunze (Symbolbild)

Wöllmarshausen. Zurzeit befinden sich die Pläne samt der dafür erforderlichen Untersuchungen und Gutachten für den geplanten Windpark zwischen Wöllmarshausen und Rittmarshausen beim Landkreis als zuständiger Genehmigungsbehörde. Joachim Vogel von Turbowind gab sich dem Ortsrat Wöllmarshausen und den zahlreichen Zuhörern auch aus dem Nachbarort gegenüber optimistisch, dass die fünf Anlagen in Kürze genehmigt werden. Er sagte im Verlauf der Diskussion aber auch, dass Dinge wie Befeuerung oder Abschaltzeiten wegen eventueller Einflüsse auf Fledermäuse möglicherweise als Auflagen gemacht werden.

 
Baubeginn für die fünf Windräder des Typs Enercon 101 mit einer Nabenhöhe von 149 Metern soll im Herbst sein. Die benötigte Gesamtfläche während der Bauphase einschließlich der vorhandenen Wege bezifferte Vogel auf rund 40 000 Quadratmeter. Die Zufahrten sollen auf vier Meter verbreitert und auf eine Traglast von zwölf Tonnen ausgelegt werden. Noch in diesem Jahr sollen die Fundamente hergestellt werden. Ende Januar sei laut Vogel die Montage der Anlagen vorgesehen. Die Einspeisung ins Stromnetz soll im Umspannwerk Duderstadt erfolgen. Dazu werde eine etwa neun Kilometer lange Kabeltrasse benötigt, die derzeit ebenfalls im Genehmigungsverfahren sei. Mit dem Bau der Trasse soll nach dem 2. Oktober begonnen werden.

 
Die fünf geplanten Windkraftanlagen haben jeweils eine Leistung von drei Megawatt. Die Flügelenden der Rotorblätter hätten eine „gezackte“ Form, was die Lärmbelästigung um etwa fünf Dezibel senke, nannte Vogel ein weiteres technisches Detail. Etwa 100 Schwertransporte seien für den Bau jedes dieser Windräder nötig. Diese Transporte seien nachts unter Polizeibegleitung geplant. Hinzu kämen „reichlich Betontransporte“, kündigte Vogel weiter an.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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