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Turmsanierung in Nörten bald abgeschlossen

Muttern für die Kirchen-Krone Turmsanierung in Nörten bald abgeschlossen

Zehn Muttern fehlten. Ohne sie war die Bekrönung nicht sicher hoch oben auf der Turmspitze der evangelischen Emmaus-Kirche. So ging Architekt Frank Wagner vom Amt für Bau- und Kunstpflege aus Göttingen am Dienstag los, um die fehlenden Muttern zu besorgen. Mit aktualisiertem Inhalt ist die Bekrönung dann bei windigem Wetter festgeschraubt worden.

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An der Kugel: Dachdecker und Klempner Ralf Kriegs.

Quelle: Heller

Nörten-Hardenberg. Wie jedesmal, wenn sie abgenommen werde, wurden aktuelle Tageszeitungen, Münzen, Briefmarken und Neues aus der Kirchengemeinde ergänzt, berichtet Wolfgang Ohlmann vom Kirchenvorstand. Stufenweise soll das Gerüst um den Turm nun wieder abgebaut werden. Wenn alles gut läuft, seien die Arbeiten laut Wagner Ende November beendet.  

Drei Bauabschnitte hat die Kirche dann hinter sich. Mit der Erneuerung von Dach und Dachstuhl habe vor zwei Jahren alles begonnen. 2013 wurde die Fassade erneuert. Bei den Sanierungsarbeiten am Schiff stellte sich heraus, dass der Turm schadhafter war als angenommen. Vom Fuß bis zur Bekrönung war dort viel zu tun.

Die Fassade musste hergerichtet, die Steine neu verfugt und der Schiefer erneuert werden. Auch die Fenster benötigten einen neuen Anstrich. Der Dachstuhl war marode, außerdem waren Klempnerarbeiten an der Regenrinne fällig.

Allein die Arbeiten am Turm haben laut Wagner rund 650 000 Euro verschlungen. Die Sanierung der Kirche kostete rund 1,4 Millionen Euro. Einen Bruchteil steuerte das Kirchenkreisamt bei, den Hauptteil zahlt die Landeskirche. Für Vergoldung von Zifferblättern und Kugel muss die Kirchengemeinde aus eigenen Mitteln einen vierstelligen Betrag bezahlen.

Von Ute Lawrenz

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