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Turmspitze der Bonifatiuskirche restauriert

Bekrönung Turmspitze der Bonifatiuskirche restauriert

Nach einer knapp halbjährigen Restaurierung ist die sanierte Kirchturmspitze der evangelisch-lutherischen Bonifatiuskirche in Stockhausen wieder aufgesetzt worden. Die Sanierung hat knapp 100000 Euro gekostet.

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Bekrönung: Metallbauer Dennis Rummler (oben) und Mark Schrickel mit Pastor Reinhard Stolz.

Quelle: PH

Nicht nur die Spitze, auch das Dach des Kirchturms seien grundlegend restauriert worden, sagt Dieter  Schäfer von der Göttinger Abteilung des Amtes für Bau- und Kunstpflege der hannoverschen Landeskirche. Einen Großteil der Sanierungskosten in Höhe von knapp 100000 Euro habe die Landeskirche getragen, so Schäfer. Weitere Mittel seien vom Kirchenkreis, von der Kirchengemeinde selbst und von der EU gekommen. 

Die neue Kirchturmspitze wurde von den Handwerkern bei ziemlich ungünstigen Wetterbedingungen aufgesetzt. In die Kugel der Kirchturmspitze sind wieder Dokumente, ein Gemeindebrief und ein paar Euro-Münzen hineingegeben worden. Zu den älteren Dokumenten, die bis auf das Jahr 1749 zurückreichen, hat Pastor Reinhard Stolz ein neues verfasst. Darin versucht er, die Ereignisse in der Zeit seit dem bisher letzten Bericht von vor 55 Jahren zu schildern.

Im Hinblick auf überregional bedeutende Entwicklungen erwähnt er die friedliche Revolution in der DDR und die Wiedervereinigung, das Zusammenrücken Europas und die Einführung des Euro, den Anbruch des Computerzeitalters, aber auch die tiefgreifende Wirtschaftskrise, die „durch die Gier in den Herzen der Menschen“ und eine zu materialistische Geisteshaltung verursacht worden sei. Zudem schildert er die Entwicklung der Gemeinde seit 1954 und die derzeitige Finanznot der Landeskirche, die zum Wegfall der Pastorenstelle geführt hat, deren letzter Inhaber Stolz ist.

                                                                                                                  Von Jörn Barke

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