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Turnfest-Gala begeistert knapp 2.500 Besucher

Göttingen Turnfest-Gala begeistert knapp 2.500 Besucher

Spektakuläre Akrobatik und feinfühlig-emotionale Tanz- und Gymnastik-Darbietungen. Mit dieser facettenreichen Mischung begeisterte die große Turnfest-Gala am Freitagabend die knapp 2.500 Besucher in der bis auf wenige Restplätze ausverkauften Sparkassen-Arena.

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Quelle: SPF

Göttingen. Das Programm versprühte „Feuerwerk der Turnkunst“-Atmosphäre im Hochsommer. Ist die traditionelle Turnshow des NTB stets zu Jahresbeginn Gast in der Göttinger Lokhalle, so war die Turngala als kleines Feuerwerk der Turnkunst innerhalb des Erlebnis Turnfests die perfekte Werbung für die kommende NTB-Tournee. Natürlich waren nicht die großen internationalen Turnkunst-Stars dabei, doch auch die national erfolgreichsten und beliebtesten Turner, Tänzer und Akrobaten der vergangenen Jahre präsentierten eine unterhaltsame gut 90-minütige Show.

Der erste viel bejubelte Darbietung war eine Luftnummer: Dort wo sonst die Profi-Basketballer der BG Göttingen durch die Luft fliegen und spektakulär ihr Dunkings verwandeln, schwebte die hochkarätige und international erfolgreiche Luftakrobatin Lisa Rinne am Trapez durch die Arena. Ihre atemberaubenden und nervenaufreibenden Sprünge faszinierten die Zuschauer.

Leichtes Spiel mit dem Publikum hatten auch die fünf Jungs der Dancefloor Destruction Crew (DDC). Die Schweinfurter zählen zu den bekanntesten Breakdance-Gruppen Deutschlands. Stark ist, dass sie frei von arrogantem Rap-Gehabe tanzen. Allerdings kommen sie dabei bewusst sehr unkonventionell rüber. Egal ob beim Schlager-Medley in Hawaii-Hemden oder später als fesche bayrische Buam in Lederhosen – die Jungs kommen an und bringen die Zuschauer zum Toben.

Spektakuläre Sprünge auf Minitrampolinen waren die Spezialität der Olleruper Turnschule. Die Dänen bewiesen ihre ausgeprägte Turnkunst aber damit, dass sie enorm vielfältig agierten. So gehörten auch Tanz, Rhythmischer Gymnastik, Parkour & Free Running und Tumbling zu ihrem Repertoire. Vom Publikum wurde das „Danish Dynamite“ vielleicht auch deshalb so frenetisch gefeiert, weil ihre Abschluss-Tanz-Choreografie sehr berührte. Wie beim Feuerwerk der Turnkunst war es Regisseurin Heidi Aguilar bei der Gala gelungen, die vielen starken Darbietungen in eine gut getaktete Choreografie einzubinden, die Lust auf mehr machte.

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