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Udo Jürgens Lieder auf der Waldbühne in Bremke

Michael Will „interpretiert“ Gassenhauer Udo Jürgens Lieder auf der Waldbühne in Bremke

Er ist eigentlich Rockmusiker, aber bei den Liedern von Udo Jürgens wird auch Michael Will sanft – vor allem mit seiner Stimme. Wenn der 51-Jährige „Udos“ Lieder singt, bekommen seine Zuhörer Gänsehaut, fast so wie bei ihrem eigentlichen Idol.

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Quelle: Theodoro da Silva

Bremke. Am 22. August präsentieren Michael Will und seine Begleiter auf der Bremker Waldbühne „Lieder für die Ewigkeit – eine Hommage an Udo Jürgens“.

„Merci Genie“ heißt das Programm, mit dem Will, Frank Meier (Piano und Arrangements), David Alessandro (Violine) und Uwe Schubert (Percussion) seit April wieder unterwegs sind. Eigentlich hatten Will und Meier das Programm mit ihrem Bandprojekt Farbfilm zum 80. Geburtstag des großen Entertainers zusammengestellt. Der Tod von Udo Jürgens nur wenige Monate später gibt der Tournee eine noch tiefer gehende Bedeutung. Dass Wills Stimme und seine Art, die Lieder zu singen, nahe an Udo Jürgens heran kommen, hat der Wahlthüringer eher zufällig erkannt, als ihn Freunde vor ein paar Jahren immer wieder aufforderten, „Udo“ zu singen. Bis dahin war er überwiegend mit einer Cover-Rockband unterwegs.

Als sich dann sein erster Udo-Song rasant auf You Tube verbreitete, habe er seine Berufung erkannt. Will singt Udo Jürgens Lieder und betont: Ich interpretiere sie, manchmal auch etwas anders, ich bin kein Udo-Jürgens-Doubel“.

Die Lieder des Österreichers habe er schon immer sehr gemocht, sagt der Pianist und Sänger, vor allem die nachdenklichen und kritischen Texte. Sie seien auch Vorlage seiner eigenen Lieder, die er mit Meier produziert. „Und zwei oder drei davon werde ich sicher auch auf dieser Bühne spielen“, kündigt Will an. Im Mittelpunkt des zweistündigen Programms aber stünden die Lieder von Udo Jürgens, „die Gassenhauer ebenso wie die gefühlvollen und nachdenklichen Stücke“.

Sie sollen auch auf der idyllisch gelegenen Waldbühne in Bremke erklingen.  Eine Open-Air-Bühne mit 750 Plätzen, die Will beim ersten Anblick „einfach sprachlos“ gemacht hat. „Ein gigantischer Auftrittsort“, schwärmt er, „optimal, auch die Akustik“.

Das Konzert „Merci Genie“ beginnt am Sonnabend, 22. August, um 15 Uhr. Karten gibt es an der Bühnen-Kasse, in der Geschäftsstelle des Göttinger Tageblattes (Jüdenstraße 13c) und bei der Göttinger Tourist-Info im Alten Rathaus.

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