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Über 1000 Teilnehmer bei Wettbewerb der Jugendwehren in Lutterberg

Doppelter Ankerstich mit Halbschlag Über 1000 Teilnehmer bei Wettbewerb der Jugendwehren in Lutterberg

Fachliches und sportliches Können: Die sind am Sonntag beim Kreis-Wettbewerb der Jugendfeuerwehren gefragt gewesen. 65 Teams aus dem Landkreis mit mehr als tausend Mädchen und Jungen zwischen zehn und 18 nahmen an der Meisterschaft teil und zeigten nach Aussage von Kreisjugendfeuerwart Alexander Otte „hervorragende Leistungen“.

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Disziplin beim Nachwuchs: die Jugendfeuerwehr-Mannschaft Hann. Münden II beim Kreiswettbewerb.

Quelle: Heller

Lutterberg. In zwei Kategorien mussten die Nachwuchs-Feuerwehrleute sich beweisen. Zum einen bei den feuerwehrtechnischen Übungen: Dazu gehörte unter anderem, eine Wasserentnahmestelle aufzubauen, den fachgerechten Umgang mit Schläuchen zu demonstrieren, feuerwehrtechnische Knoten zu binden sowie einen Löschangriff korrekt durchzuführen. Ohne Wasser übrigens – das ist für die Jugendfeuerwehren aus Gefährdungsgründen tabu. Bei allen Übungen waren Prüfer dabei.

 
Die zweite Kategorie bestand aus sportlichen Übungen. Die jungen Feuerwehrleute mussten innerhalb eines 400-Meter-Hindernislaufs unter anderem möglichst schnell Schläuche aufrollen, einen sogenannten doppelten Ankerstich mit Halbschlag – das ist ein Knoten – binden, ihre Ausrüstung anziehen sowie einen Leinenbeutel ins Ziel werfen.

 

 

 
Die Prüfer waren allgemein sehr zufrieden. „Der Ausbildungsstandard im Landkreis ist sehr hoch“, konstatierte Otte zufrieden, „die Feuerwehren können stolz sein auf das, was sie leisten“.  Für einige Nachwuchsfeuerwehrleute war es das erste Mal, dass sie an den Meisterschaften teilnahmen, zum Beispiel für Viktoria aus Sattenhausen: „Ich bin aufgeregt“, sagte die Zehnjährige vor dem Start. Ihr Kamerad René ist mit seinen 15 Jahren dagegen schon ein alter Hase, war dementsprechend locker: „Ich bediene die Tragkraftspritze und weiß, dass ich es kann.“

 
Nach erfolgreich abgelegter Übung war Erleichterung und Sich-freuen angesagt. „Wir waren so gut wie noch nie“, jubelte Merle Capelle von der Jugendfeuerwehr Mollenfelde/Klein Schneen. Die neun besten Teams haben sich für die Bezirksmeisterschaften in Helmstedt qualifiziert. Der Wettbewerb fand in Lutterberg statt, weil die Jugendfeuerwehr des Ortes dieses Jahr ihr 40jähriges Bestehen feiert.

 

Die Ergebnisse

 

Die Plätze 1-6 und 8-10 haben sich für den Bezirkswettbewerb am 5. Juli in Büddenstedt (Kreis Helmstedt) qualifiziert. Die Jugendfeuerwehr Weißenborn (Platz 7) schaffte es nach Angaben der Kreisjugendfeuerwehr Göttingen leider nicht, da in der Gruppe Doppelstarter eingesetzt wurden, die eine weitere Qualifikation ausschließen. Feuerwehr-Pressesprecher Matthias Freter wies darauf hin, dass es sich dabei nicht um eine Disqualifikation handelt.

 

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