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Über allem schwebt der Geist von Galileo Galilei

Astronomie Über allem schwebt der Geist von Galileo Galilei

Göttingen hat bis Sonntag, 5. April, ein eigenes Planetarium. Zwar nur im Miniaturformat, aber nicht minder interessant, wie der gestrige Auftakt im Alten Rathaus zeigte.

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Sternenhimmel: Im mobilen Planetarium im Alten Rathaus können Besucher bis Sonntag unter anderem eine Entdeckungsreise durchs Weltall starten. 

Quelle: Zeiss

Sterne funkeln, Planeten kreisen, und über allem schwebt der Geist von Galileo Galilei, dem italienischen Mathematiker, Physiker und Astronom. Was der Förderkreis Planetarium Göttingen in Kooperation mit dem Unternehmen Carl Zeiss und der Stadt anlässlich des Jahres der Astronomie im Alten Rathaus auf die Beine gestellt hat, kann sich buchstäblich sehen lassen.

Bis Sonntag steht dort im Foyer eine mobile Projektionskuppel mit einem Durchmesser von sechs Metern. In diesem Planetarium in Zeltform werden täglich im Wechsel drei Programme gezeigt: „Die Entdeckung des Weltalls“, „Die Entstehung des Lebens“ und „Das kleine Einmaleins der Sterne“ für Kinder.

Gestern begaben sich die ersten Besucher zum Auftakt auf einen erhellenden Streifzug durch Raum und Zeit. Wie findet man den Polarstern? Wer kreist neben der Erde noch um die Sonne? Und warum verlor Pluto 2006 seinen Planetenstatus? All das und noch mehr veranschaulichen die bewegten Bilder in der Kuppel.

Natürlich ist alles ein wenig kleiner als in den großen Planetarien. Auch gutes Sitzfleisch muss mitbringen, wer sich eines der 30- bis 45-minütigen Programme anschaut, denn Stühle gibt es nicht. Aber auf den bereitliegenden Sitzkissen lässt es sich ebenfalls prima aushalten – am besten liegend, dann muss man den Hals nicht ganz so arg recken. Und wenn dann noch der Geist Galileis in der Kuppel auftaucht, wähnt man sich ohnehin geradewegs im Weltall.

Das mobile Planetarium im Foyer des Alten Rathaus in Göttingen ist noch bis Sonntag, 5. April, täglich von 11 bis 20 Uhr geöffnet. Karten gibt es vor Ort zu kaufen.

                                                                                                              Von Andreas Fuhrmann

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