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Überfall in Dransfeld: War es der Mörder von Stöcken?

Bewaffneter Täter auf der Flucht Überfall in Dransfeld: War es der Mörder von Stöcken?

Die Polizei bestätigt nichts, aber der Verdacht ist da: Bei dem Räuber, der am Donnerstagabend den Lidl-Markt im Dransfelder Gewerbegebiet Wolfshof überfallen hat, könnte es sich um den Mörder von Stöcken handeln. Ein Zusammenhang mit der bundesweiten Serie von Raubüberfällen auf Supermarkt-Kassen, so Polizeisprecherin Jasmin Kaatz, sei nicht auszuschließen.

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Quelle: Hinzmann

Dransfeld. In Hannover-Stöcken hatte am 4. Dezember vergangenen Jahres ein etwa 45 Jahre alter Räuber einen 21 Jahre alten Kunden erschossen und einen weiteren Mann schwer verletzt. Er wird mit einer ganzen Serie ähnlich gelagerter Raubüberfälle in Verbindung gebracht, so auch mit dem jüngsten Raub in Dransfeld.

Ein etwa 40 bis 45 Jahre alter und zum Tatzeitpunkt unmaskierter Räuber hatte am Donnerstag gegen 20.40 Uhr den Lidl-Markt Dransfeld betreten und die allein anwesende Kassiererin mit einer Schusswaffe bedroht. Die 45 Jahre alte Frau händigte dem Räuber nach Polizeiangaben „einen geringen vierstelligen Geldbetrag“ aus, woraufhin der Räuber in unbekannte Richtung floh. Ob er mit einem Fahrzeug das Weite suchte, ist unbekannt. Die 45-Jährige erlitt bei dem Überfall einen Schock. Sie musste vor Ort ärztlich behandelt werden.

Täter, fotografiert in Stöcken. EF

Täter, fotografiert in Stöcken. EF

Quelle:

Die Polizei hatte nach dem Raub sofort eine Großfahndung ausgelöst und dazu alle verfügbaren Streifenwagen aus Göttingen und Hann. Münden hinzugezogen. Der Unbekannte wurde allerdings nicht gefasst.
Jetzt sucht die Polizei mit den in Hannover bei einem Überfall gemachten Bild- und Videosequenzen nach dem Unbekannten. Schon im Dezember hatte kurzfristig der Verdacht bestanden, auch Überfälle in Hann. Münden und Göttingen könnten auf das Konto des Räubers in roter Jacke gehen.

Der Täter vom Donnerstagabend wird als 40 bis 45 Jahre alt, 1,70 bis 1,75 Meter groß und mit kurzem grauem Haar und kräftigem runden Gesicht beschrieben. Er soll gepflegt wirken und sei mit dunkler Jacke, dunkler Hose und einer ebenso dunklen Mütze bekleidet gewesen. Er habe Deutsch mit osteuropäischem Akzent gesprochen. Die Polizei erbittet sachdienliche Hinweise auf den Verdächtigen oder ein von ihm eventuell benutztes Fahrzeug unter Telefonnummer 0551/4902117 oder sofort unter Notruf 110. Weil der Gesuchte gefährlich sei, solle niemand an den mutmaßlichen Räuber herantreten sondern sofort die Polizei alarmieren.

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