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"Überregionale Ausstrahlung" für das Städtische Museum

Noch keine Antwort auf Standortfrage "Überregionale Ausstrahlung" für das Städtische Museum

Das neue Museumskonzept steht. Eine Entscheidung über den künftigen Standort des Städtischen Museums ist aber noch nicht gefallen. Am Donnerstag  steht das Thema erneut auf der Tagesordnung des Kulturausschusses des Göttinger Rates.

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Das Städtische Museum.

Quelle: Archiv

Göttingen. In dem vom Büro Ikon im Auftrag der Stadt erarbeiteten Konzept soll ein Schwerpunkt für das Städtische Museum künftig auf dem Thema "Göttingen als Stadt der Wissenschaft und Aufklärung" liegen. Dabei werde das Museum eng mit dem Forum Wissen der Universität kooperieren, heißt es in einer Verwaltungsvorlage. Weitere wichtige Museumsthemen sind danach: "Mittelalter und Stadtarchäologie", "Migration und Mobilität" und "Göttingen im Nationalsozialismus".

Dabei strebe das Museum eine "überregionale Ausstrahlung" an. Als Zielgruppen sind neben Göttingern und Touristen "in besonderem Maße" die Angehörigen der Universität, ihre Gäste und Studierende im Blick.

Als Aufgabe für das Städtische Museum sieht das Konzept die Bewahrung des "umfangreichen und "überregionalen" Sammlungsbestand vor. Weitere Aufgaben: Sammeln, Forschen, Ausstellen und Vermitteln.

Aussagen über künftige investive und laufende Betriebskosten für das Museum nennt die Verwaltungsvorlage nicht. Diese seien vom beschlossenen Museumskonzept, der Standortentscheidung, dem Raumprogramm und möglichen Fördermitteln abhängig. 

Beim Jahresempfang des Geschichtsvereins Anfang Februar hatte sich der Vorsitzende Peter Aufgebauer vehement für die Erhaltung des Städtischen Museums als Gesamtensemble am jetzigen Standort im Ritterplan ausgesprochen. Es gebe in der Innenstadt keinen besseren Standort. Aufgebauer riet dringend davon ab, Sonderausstellungen räumlich von der Dauerausstellung zu trennen, wie dies teilweise überlegt werde. Der Fraktionsvorsitzende der SPD im Rat, Frank-Peter Arndt betonte hingegen, dass es auch den Mut geben müsse, neue Wege zu gehen und nicht nur „ins Beharrende zu denken“.

Die Sitzung beginnt am Donnerstag, 18. Februar, um 16.30 Uhr im Tapetensaal des Städtischen Museums, Ritterplan 7/8. Weitere Themen sind unter anderem die Umbenennung des Bruno-Jung-Wegs in Lou-Andreas-Salomé-Weg und zwei geplante Ausstellungen 50 Jahre 68er-Bewegung in Göttingen und 100 Jahre Deutsche Revolution 1918/19 in Göttingen.

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