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Umbau Groner Straße Göttingen: Zwei Varianten

Bürger-Workshop zur Sanierung geplant Umbau Groner Straße Göttingen: Zwei Varianten

Die südliche Innenstadt soll schöner werden: Dafür erhält die Stadtverwaltung Fördergelder aus dem Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“. Als ein erster Schritt soll zu Beginn des Jahres 2016 die Groner Straße, zwischen Zindelstraße und Groner-Tor-Straße umgestaltet werde. Darüber diskutieren die Mitglieder des Bauausschusses des Rates in der nächsten Sitzung am Donnerstag, 9. Juli.

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Die südliche Innenstadt soll schöner werden: Dafür erhält die Stadtverwaltung Fördergelder aus dem Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“.

Quelle: Vetter

Göttingen. Die Bauverwaltung hat zwei Ausbauvarianten erarbeitet. Diese sollen, wenn die Ausschuss-Mitglieder zustimmen, anschließend in einem Bürger-Workshop diskutiert werden.

Ziele der Sanierung sind laut der Verwaltungsvorlage: die Erhaltung der historisch stadtbildprägenden Bausubstanz, die Revitalisierung der Einkaufslage, die Herausbildung einer eigenen Einzelhandelsadresse, die Erhöhung der Aufenthaltsqualität und die Aufwertung der Wartebereich an den Bushaltestellen.

„Die Groner Straße ist mit einer großen Anzahl unterschiedlichster Einkaufsmöglichkeiten eine der lebendigsten und wichtigsten Geschäftsstraßen der Innenstadt“, heißt es in der Beschlussvorlage. Zudem sei sie ein Knotenpunkt des öffentlichen Nahverkehrs. Funktional und gestalterisch werde sie diesen Aufgaben heute aber nicht mehr gerecht. Lockeres Pflaster, marode Kanalisation und Möblierung seinen ebenfalls Sanierungsfälle.

Im wesentlichen werden nun zwei Ausbau-Varianten vorgestellt. Beide fußen auf dem Ausbaukonzept, das in einigen anderen Göttinger Citystraßen bereits umgesetzt worden ist – das gilt beispielsweise für Pflaster und Möblierung.
Die Ausbauvariante zwei sieht or, dass acht der neun neu gepflanzten Bäume erhalten bleiben. Neben den Bäumen wird auf einer Breite von 1,25 Meter ein Pflaster verlegt, dass sich von der Fahrbahn absetzt.

Die Varianten zwei sieht vor, dass die Bäume umgepflanzt werden. Statt in einem Abstand von 13 Metern werden sie in einem Abstand von 15 Metern angeordnet und in ein 2,4 Meter breites Pflasterband integriert. Die Göttinger Verkehrsbetriebe wünschen sich eine 6,5 Meter breite Fahrbahn. Die ist nur mit Variante zwei möglich.

Der Ausbau kostet rund 1,6 Millionen Euro. Dazu kommen noch Planungskosten in Höhe von mehr als 200 000 Euro. Die Sitzung des Bauausschusses beginnt am Donnerstag, 9. Juli, um 16.15 Uhr im Neuen Rathaus.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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