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Umbau der Fischtreppe westlich des Rittergutes Besenhausen

Leichter Aufstieg für Forellen Umbau der Fischtreppe westlich des Rittergutes Besenhausen

Eigentlich, sagt Ulrich Bussmann, sei das Vorhaben „ja gar nicht so verkehrt“. Dennoch ist der Vorsitzende des Sport-Angel-Clubs Groß Schneen verärgert. Der Leineverband baut die Fischtreppe westlich des Rittergutes Besenhausen um.

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Leinearm trocken gelegt für den Umbau der Fischtreppe in Besenhausen.

Quelle: Gückel

Besenhausen. Ziel sei es, den Fischen, vor allem Forellen, den leichteren Auf- und Abstieg parallel zum Kraftwerk des Gutes zu ermöglichen.

Nur: Den Fischern, Hausherren dieses Leineabschnitts, wurde nichts von dem Umbauplan gesagt.

Folglich war Bussmann mächtig überrascht, als ihn Vereinsmitglieder am 1. November darüber informierten, dass der Nebenarm, eines der besten Forellengewässer des Vereins, praktisch trocken liegt. Vor Beginn der Bauarbeiten hatte die beauftragte Firma den Zufluss abgeschnitten.

Bedauerlichen Versehen

Inzwischen allerdings fließt das Wehr vor dem Kraftwerk über, so dass der größte Teil des Umgehungsgewässers wieder Wasser führt. Die Forellen sind auch, das sieht man, dort hinein zurückgekehrt.

Beim Leineverband spricht Geschäftsführer Hans-Jürgen Laduch von einem „bedauerlichen Versehen“. Im September sei der Verein bei einer gemeinsamen Begehung zwar über den Plan informiert worden, nicht aber über den Termin des Baubeginns. Bussmann widerspricht: Die Pläne seien dem Verein nie vorgetragen worden.

Wenn der Umbau fertig ist, soll sich die Fischtreppe bei gleichem Durchfluss etwas in die Länge ziehen, so dass kleine Gumpen und mindestens 20 Zentimetern Wassertiefe entstehen. Bisher war die Sohlgleite zu flach für Laichfische, weil sie zu breit angelegt war.

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