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Umbau der Innenstadt geht weiter

Nun doch im Juni Umbau der Innenstadt geht weiter

Nach einem vorläufigen Stopp des geplanten Ausbaus der Jüdenstraße und Barfüßerstraße soll der Ausbau der beiden Straßen nun doch im Juni beginnen.

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Vor dem Umbau: Barfüßerstraße am Wilhelmsplatz.

Quelle: Hinzmann

Der Ausbau der beiden Straßen sieht für die Barfüßerstraße zwischen Weender Straße und Wilhelmsplatz eine Dreiteilung der Straße vor. Die gepflasterte Fahrbahn in der Mitte der Straße soll von zwei ebenfalls gepflasterten Gehbereichen flankiert werden. Für den Umbau der Jüdenstraße zwischen Barfüßerstraße und Ritterplan sei der gleiche Ausbaustandard wie in der Lange-Geismar-Straße vorgesehen. Im Zuge der Neugestaltung beider Straßen sanieren die Göttinger Entsorgungsbetriebe gleichzeitig die Kanalisation.

„Fehlende Aufenthaltsqualität, Optik, Lichtfarbe, Ausleuchtung und auch die Energiekosten der aktuellen Beleuchtung stehen in beiden Straßen zu Recht in der Kritik“, heißt es in einer Broschüre der Verwaltung. Vor allem der Straßenuntergrund in der Barfüßer hält den steigenden Belastungen unter anderem durch den Busverkehr kaum noch stand und bedarf einer Sanierung. Die Jüdenstraße ist Teil des Busringes.

Die Gesamtkosten für Straßenbau in Jüden- und Barfüßerstraße belaufen sich nach Angaben von Verwaltungssprecher Detlef Johannson auf rund 1,65 Millionen Euro. 50 Prozent davon müssen von den Anliegern getragen werden. Im Rahmen des Efre-Fördergebietes „Zentrales Innenstadtquartier“ fließen 308 000 Euro an Fördermitteln an die Stadt. „Der städtische Haushalt muss demnach 514 000 Euro beisteuern“, sagt Johannson. Durch die inzwischen vom Land genehmigte Ausweitung des Fördergebietes sei es uns möglich, die insgesamt 1,3 Millionen Euro bewilligten Fördermittel dort einzusetzen, wo bislang keine Förderung vorgesehen werden konnte – Stumpfebiel / Stadtbadareal. „So kann die Herabsetzung der Förder-obergrenze für den Haushalt insgesamt kompensiert werden. Deshalb kann es jetzt auch im Bereich Jüdenstraße und Barfüßerstraße weitergehen“, erläutert Johannson. Die Förderobergrenze war im Januar von 300 auf 100 Euro pro Quadratmeter gekürzt worden.

Um die Anwohner über den Umbau der beiden Straßenabschnitte zu informieren, hat die Stadtverwaltung eine Bürgerversammlung geplant. Diese beginnt am Montag, 4. April, um 19 Uhr im Tapetensaal des Städtischen Museums, Ritterplan 7/8.

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