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Umbau in Kita Rittmarshausen abgeschlossen

Gemeinde investiert 420.000 Euro Umbau in Kita Rittmarshausen abgeschlossen

Nach langer Umbauphase gibt es in der Kita Rittmarshausen jetzt mehr Platz für eine Krippengruppe. Bei Bedarf kann ein Trakt außerdem als Familienzentrum genutzt werden. 420.000 Euro hat die Gemeinde Gleichen dafür investiert – 28.000 mehr als vorgesehen.

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„Eine Investition in die Zukunft“: 420 000 Euro hat die Gemeinde Gleichen in die Kita Rittmarshausen investiert

Quelle: Schubert

Rittmarshausen. „Es ist eine Investition in die Zukunft“, sagt Gleichens Gemeindebürgermeister Manfred Kuhlmann (SPD) – eine variantenreiche. Zum einen habe die Gemeinde mit dem Anbau dafür gesorgt, dass ein zunehmender Bedarf an Krippenplätzen für Kinder unter drei Jahren gedeckt werden könne. Außerdem musste der Kindergarten in Gelliehausen geschlossen werden – der Bereich gehöre jetzt zum Einzugsgebiet der Kita Rittmarshausen. Zum anderen könne ein modernisierter Trakt mit separatem Eingang und behindertengerechten Toiletten später auch anders genutzt werden, wenn es weniger Kinder geben sollten – zum Beispiel als Familienbildungszentrum.

 
Das passiere eigentlich auch heute schon, sagt die Leiterin der Kita, Ilona Wolf, nämlich als Außenstelle des Familienzentrums in Reinhausen. Regelmäßig würden sich Eltern mit Babys und ein Seniorenkreis in den Kita-Räumen treffen, „und das klappt wunderbar.“ Genau so wunderbar wie die neue Krippengruppe mit 15 Plätzen, die nach den Sommerferien voll belegt sein werde. Damit die ganz kleinen Kinder in der Kita schlafen, essen, spielen und altersgemäß betreut werden können, wurde ein Bereich des Gebäudes durch einen Anbau Richtung Garten vergrößert. Dort gibt es jetzt neben einem hellen Gruppenraum mit Küchenzeile einen Schlafraum und einen neuen Sanitärbereich. Der einst kalte Fußboden hat eine Fußbodenheizung. Und wenn die Kleinen draußen spielen wollen, haben sie direkt vor ihrer Terrassentür einen eigenen Spielbereich, schwärmt Wolf.

 
Auch in anderen Gebäudeteilen seien Toiletten und Elektrik saniert worden, ergänzt Kuhlmann. Außerdem seien alle Fenster erneuert und die Fassade sowie der Dachboden besser isoliert worden. Die Investition trage die Gemeinde nicht allein: Aus dem „Förderprogramm für kleine Städte und Gemeinden“ des Bundes gebe es einen Zuschuss in Höhe von 270.000 Euro.

 
Außerdem sei die Einrichtung jetzt für eine inklusive Betreuung von Kindern mit besonderem Förderbedarf gerüstet, sagt Wolf – auch durch Fortbildungen der Mitarbeiter. Zurzeit würden fünf Integrations-Kinder betreut, acht Plätze seien vorgesehen. In der evangelisch-lutherischen Kita St. Marien gibt es insgesamt gut 80 Betreuungsplätze in mehreren Regelgruppen, Integrationsgruppen, der Krippe und in einer altersübergreifenden Gruppe mit Kindern im Alter von 1,5 bis sechs Jahren. us

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