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Umbau und Erweiterung der Göttinger Musa in Planung

Auch KAZ erhält Förderung Umbau und Erweiterung der Göttinger Musa in Planung

Das Kulturzentrum Musa steht vor einer großen Erweiterung. So sollen, nach Auskunft von Verwaltungssprecher Detlef Johannson Räume im Erdgeschoss ausgebaut werden. Für die dafür nötigen Planungen stellt das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) mehr als 16000 Euro zur Verfügung.

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Die Göttinger Musa.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Noch nutzt das Deutsche Theater die Räume, plant aber einen Umzug in die Güterbahnhofstraße, wo derzeit eine Probebühne für das Theater entsteht. Jetzt soll der Verein der Musa ein Nutzungskonzept für die freiwerdenden Räume erarbeiten, die Ausbauplanung soll dann durch einen Architekten erfolgen, sagte Johannson. Ende September soll es ein "moderiertes Gespräch" mit Vertretern der Musa und der Stadtverwaltung geben, um die mögliche Musa-Erweiterung zu erörtern und die künftige Nutzung der Räume zu diskutieren, sagte Musa-Sprecherin Tine Tiedemann.

Unabhängig von der Erweiterung sind die Musa und das Rockbüro dabei, einen neuen Proberaum im Keller der Musa einzurichten. Das Besondere: Er soll voll ausgestattet (PA, Drum Set, Gitarren- und Bassverstärker) und stundenweise zu mieten sein. So werde es keine festen Mieter für den Raum geben, jede Band könne flexibel ihre Probenzeit mieten, sagte Tiedemann. Die Miete werde voraussichtlich zwischen vier bis sieben Euro pro Stunde liegen. Für eine gute Ausstattung des Raumes suchen Musa und Rockbüro Mikrofone, Stative, Boxen, Verstärker und Instrumente. 

"Spendenwillige mögen sich bitte im Büro der Musa melden", sagte Tiedemann. Telefonisch unter 0551/64353 oder per E-Mail an  kultur@musa.de.

Neben der Musa fördert das MWK auch das Göttinger Kommunikations- und Aktionszentrum e.V. (KAZ). Für Fassadengestaltung und Renovierung bewilligte es rund 55000 Euro. Musa und KAZ sind zwei von 13 Projekte, die im zweiten Halbjahr vom MWK gefördert werden. 275000 Euro hat es dafür bewilligt. Für das gesamte Jahr stellt das MWK rund 800000 Euro zur Verfügung.

„Wir erhöhen die Attraktivität unserer soziokulturellen Zentren und reagieren damit auf die veränderten Ansprüche“, sagte die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić (Grüne). „Heute gibt es andere Erwartungen und Wünsche an die Zentren - auch im Hinblick auf ihren baulichen Zustand und ihre technische Ausstattung. Uns ist es wichtig, dass noch mehr Menschen aus ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Zusammenhängen die Einrichtungen nutzen, dass sie sich dort wohlfühlen und sie dort leichter einen Zugang zur Kultur finden.“

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