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Abriss im Weender Freibad hat begonnen

Umbauarbeiten schreiten voran Abriss im Weender Freibad hat begonnen

Mit einem Bagger werden derzeit die Funktionsgebäude des Weender Freibades abgerissen. Damit schreitet der Umbau des Bades sichtbar voran, der sich noch über das ganze Jahr erstrecken wird.

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Die alten Funktionsgebäude im Weender Freibad sind bereits weitgehend dem Erdboden gleichgemacht.

Quelle: Christoph Mischke

Weende. Die Funktionsgebäude mit Umkleide- und Lagerräumen, Toiletten, Duschen, Schwimmeisterwohnung und Kiosk sind bereits weitgehend dem Erdboden gleichgemacht. Die asbesthaltigen Dachflächen der Gebäude hätten als Sondermüll entsorgt werden müssen, erklärt Alexander Hirt, Prokurist der Göttinger Sport und Freizeit GmbH GoeSF.

Ab März solle der Neuaufbau des Bades erfolgen. „Das Gelände wird einmal umgegraben“, so Hirt. Nach der Herstellung der neuen Beckenstruktur und der Filtrationsfläche sollen im Sommer die Freiflächen gestaltet und die Spielgeräte aufgebaut werden. Nach der Fertigstellung des Bades im Spätsommer oder Herbst müsse die Anlage dann eingefahren werden. Die Wiedereröffnung ist für Frühjahr 2018 geplant.

Im Zuge des Umbaus sollen drei neue Gebäude auf dem Gelände entstehen, wie GoeSF-Chef Alexander Frey erläutert. Das neue Funktionsgebäude soll an der Hannoverschen Straße auf der Westseite etwa in der Mitte des Geländes entstehen. In dem eingeschossigen Gebäude sollen wieder Toiletten, Duschen, Umkleiden, Personal- und Lagerräume untergebracht werden.

Anstelle des jetzigen Funktionsgebäudes sollen zwei neue treten, zwischen denen vom Parkplatz an der Straße Am Weendespring aus ein Blick auf das Freibad möglich sein soll. Auf der linken Seite soll ein Investor ein maximal dreigeschossiges Gebäude errichten können, in dem Büros untergebracht werden können. Einen Investor und ein konkretes Raumprogramm gibt es aber laut Frey noch nicht. Man werde sich Zeit lassen, um etwas zu finden, das gut passe.

Auf der rechten Seite soll ein zweigeschossiges Gebäude entstehen, in dem etwa am Standort des alten Kiosks wieder ein gastronomisches Angebot entstehen soll. Außerdem könnten dort Sportverein Räume nutzen. Auch hier laufen laut Frey die Gespräche jedoch noch.

Das Freibad soll für 2,3 Millionen Euro zu einem Naturbad mit verkleinerter Wasserfläche umgebaut werden. Um die Becken herum soll ein ganzjährig begehbarer Park mit zusätzlichen Freizeitangeboten entstehen.

Der Förderverein für das Freibad will trotz des Umbaus auch in diesem Jahr ein Veranstaltungsprogramm auflegen. Geplant seien auf jeden Fall das Setzen eines Maibaums und ein Weihnachtsmarkt, sagte der Vorsitzende Eberhard Gramsch. Auch ein Bergfest zum Freibad-Umbau sei vorgesehen.

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