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Umgestaltung am Groner Tor

Sieger des Wettbewerbs stehen fest Umgestaltung am Groner Tor

Das Büro WES Landschaftsarchitektur aus Hamburg hat den landschaftsplanerischen Wettbewerb für das Areal am Groner Tor gewonnen. Die Hamburger setzten sich gegen zwölf Mitbewerber durch.

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Im Zuge des Neubaus eines Hotels und der Sparkassen-Zentrale am Groner Tor soll auch die Fläche zwischen Bahnhofsvorplatz und zentralem Omnibusbahnhof im Norden und aufgewertet werden.

Quelle: HW

Göttingen. Der Entwurf des ersten Preisträgers habe das Preisgericht "mit der konsequenten Umsetzung der gestalterischen Gesamtidee mit einem attraktivem Bodenbelag aus Natursteinplatten, einem ruhigem Innenhof mit Baumhain, einer Rasenstufenanlage am Busbahnhof und Bankbeeten vor dem künftigen Forum Wissen an der Berliner Straße" überzeugt, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung.

Für alle funktionalen Anforderungen hätten die Sieger angemessene Lösungen entwickelt. Einzig der geringe Grünflächenanteil des Entwurfs hat die Jury hinterfragt: Er soll nun auf Empfehlung des Preisgericht in der weiteren Bearbeitung deutlich erhöht werden.

Im Zuge des Neubaus eines Hotels und der Sparkassen-Zentrale am Groner Tor soll auch die Fläche zwischen Bahnhofsvorplatz und zentralem Omnibusbahnhof im Norden, der Berliner Straße im Osten, der Groner Landstraße im Süden und dem Bahndamm im Westen umgestaltet und aufgewertet werden. Auf dem Wettbewerbsgelände befindet sich auch das historische Gebäude des Zoologischen Institutes, dem künftigen Forum Wissen. 

Den Wettbewerb hatten die Stadt Göttingen, die Universität und die EBR Projektentwicklung GmbH ausgelobt.

Das Preisgericht aus Landschaftsarchitekten und Vertretern der drei Auslobern hob vor allem hervor, „dass, die verschiedenen Entwürfe zur Neuordnung und Gestaltung der öffentlichen und privaten Freianlagen durchweg sehr hohe Qualität" hätten. Die Entscheidung der Juroren ist eine Empfehlung an die Stadt Göttingen ohne bindende Wirkung für die spätere Auftragsvergabe. Mit dem Erstplatzierten sollen nun Verhandlungsgespräche geführt werden.

Der zweite Preis geht an Levin Montsigny Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH aus Berlin, der dritte Platz an Landschaftsarchitektur+ Felix Holzapfel-Herziger aus Hamburg, der vierte Platz an Planorama Landschaftsarchitektur aus Berlin.

Alle Wettbewerbsbeiträge sind von Dienstag, 13. September, bis Donnerstag, 29. September, im Foyer des Neuen Rathauses, Hiroshimaplatz 1-4, zu sehen. Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD), Stadtbaurat Thomas Dienberg und Vertreter von Uni und EBR werden die Ausstellung am Montag, 12. September, um 16.30 Uhr eröffnen.

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