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Umweltminister würdigt Göttingens Klimaplan

Auszeichnung Umweltminister würdigt Göttingens Klimaplan

Göttingen gehört zu den aktivsten und kreativsten Klimaschutz-Kommunen in Niedersachsen. Am Mittwoch hat Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) die Stadt für ihren Beitrag zum Landeswettbewerb „Klima kommunal 2014“ als Leuchtturmprojekt gewürdigt. Sie hatte sich mit ihrem neuen Klimaplan für eine umweltverträglichere Verkehrsentwicklung beworben.

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Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) fährt selbst mit der Bahn.

Quelle: Archiv

Am Freitag wird der Rat der Stadt den Plan endgültig beschließen. Hauptsieger des Wettbewerbes und damit anerkannte Klimakommunen sind der Flecken Steyerberg, die Stadt Buchholz und der Kreis Emsland. 

 
Klimaschutz sei eine zentrale Zukunftsaufgabe, bei der Kommunen eine entscheidende Rolle spielen, so Wenzel während der Preisverleihung in Hannover. Die eingereichten Wettbewerbsbeiträge zeigten eine beeindruckende Vielfalt an Maßnahmen. Sie alle seien nachahmenswerte Beispiele für erfolgreichen Klimaschutz in Niedersachsen.

Mit ihrem Klimaplan Verkehrsentwicklung  will die Stadt Göttingen erreichen, dass im Straßenverkehr weniger umweltschädliche Abgase freigesetzt werden. Erklärtes Ziel ist es, dass Bürger möglichst Fahrräder, Busse und andere emissionsarme Transportmittel nutzen. Der Klimaplan enthält viele Ideen, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen. Dazu gehören zum Beispiel eine Moblitätsfahrkarte, mit der Bürger verschiedene öffentliche Verkehrsmittel nutzen können, mehr Car-Sharing-Stationen, mehr Radschnellwege und ein Modellversuch für eine großflächige Tempo-30-Zone.

Der Wettbewerb „Klima kommunal“ wird vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz und den niedersächsischen kommunalen Spitzenverbänden getragen. Die niedersächsische Klimaschutz- und Energieagentur organisiert das Projekt.  

Neben drei ausgewiesenen Klimakommunen als Hauptsieger wurden acht „Leuchtturmprojekte“ ausgezeichnet – neben anderen auch Göttingen. Die Stadt bekommt ein Preisgeld in Höhe von 3000 Euro.

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