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Umzug mit dem Kran in der Göttinger Fußgängerzone

Möbel hängen am Kran Umzug mit dem Kran in der Göttinger Fußgängerzone

Da staunten die Leute, die gestern Vormittag in der City unterwegs waren, nicht schlecht: In der Weender Straße, direkt gegenüber vom Alten Rathaus, stand ein gewaltiger Kran mit einem in schwindelerregende Höhe  aufragenden Ausleger.

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Kran als Möbelpacker: Umzug am Gänseliesel.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Viele Passanten blieben stehen, einige fragten, was vor sich gehe. Karsten Schönmann von der Möbelspedition Haberland  konnte ihnen Auskunft geben: „Wir verfrachten Möbel in den fünften Stock.“

Und zwar per Kran, weil das Treppenhaus zu schmal und verwinkelt ist für große Schränke, Vitrinen und Sofas, wie sie Neumieter Carl Wilhelm Eberlin (44) besitzt.

Der Kran hob die Möbel übrigens nicht zu den Fenstern der Vorderfront empor – „die wären zu schmal gewesen“, so Schönmann – sondern rund 45 Meter über das Haus hinweg, wo er sie auf dem Balkon, die zur Wohnung gehört, absetzte. Insgesamt bewegte der Fünf-Achser, der über eine Tragfähigkeit von 80 Tonnen verfügt, zwei LKW-Ladungen Möbel mit einem Gewicht von rund sieben bis acht Tonnen.

„Das Ganze war auch für uns spannend“, berichtete Schönmann, „wir arbeiten zwar regelmäßig mit bis zu 21 Metern hohen Außenaufzügen, aber nur sehr selten mit einem Kran.“ Einfach mal so eben mit einem solchen Stahlgiganten in die Innenstadt fahren und dort in fast 50 Meter Höhe schwere Lasten bewegen, ist übrigens nicht erlaubt:

das Umzugsunternehmen hatte eine Sondernutzungserlaubnis bei der Bauverwaltung der Stadt beantragt, bevor es die Arbeiten durchführte.

Von Hauke Rudolph

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