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Unesco-Auszeichnung für Göttinger Schülerfirma Ganz vorn dabei

Zwei Lernorte aus Göttingen und Hardegsen sind von der niedersächsischen Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) ausgezeichnet worden. Sie tragen seit Montag die Bezeichnung „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, einem Weltaktionsprogramm der Unesco.

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Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt

Quelle: dpa

Göttingen. Diesen Titel gab es für die Schülerfirma Macadamiafans vom Göttinger Hainberg-Gymnasium und den Internationalen Schulbauernhof Hardegsen. Auf dem Internationalen Schulbauernhof Hardegsen können Kinder und Jugendliche nachhaltige Landwirtschaft erleben, indem sie bei der Feld- und Gartenarbeit, der Tierversorgung, der Ernte oder der Zubereitung der Speisen helfen können.

Die Schülerfirma Macadamiafans verkauft fair gehandelte, biozertifizierte Nüsse und Öl, die sie von Kleinbauern aus Kenia beziehen. Damit stellen sie eine angemessene Bezahlung der kenianischen Produzenten sicher. Neben Göttingen und Hardegsen wurde der Osnabrücker Verein für Ökologie und Umweltbildung und die Berufsbildende Schule Uelzen ausgezeichnet.

Dies seien gute Beispiele aus dem schulischen Bereich in Niedersachsen, die wichtige Beiträge zur Bildung für nachhaltige Entwicklung leisten, erklärte Heiligenstadt. Niedersachsen könne sich bundesweit sehen lassen: „Schülerinnen und Schüler erwerben die Gestaltungskompetenz, die sie benötigen, um persönliche und berufliche Entscheidungen unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit zu treffen“, sagte die Ministerin.

Das Ergebnis kann sich auch bundesweit sehen lassen, dort zählen sie zu den 65 guten Beispielen gelebter Bildung für nachhaltige Entwicklung. Dafür wurden sie von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka und Verena Metze-Mangold, Präsidentin der Deutschen Unesco-Kommission, geehrt.

Die ausgezeichneten Lernorte erhalten das Logo des Unesco-Weltaktionsprogramms. Sie können sich mit anderen Akteuren und Initiativen austauschen und werden von der Deutschen Unesco-Kommission und der Freien Universität Berlin beraten, um Bildung für nachhaltige Entwicklung weiterentwickeln und verfestigen zu können.

wes

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