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„Das hat mich schon traurig gemacht“

Unfälle in Göttingen „Das hat mich schon traurig gemacht“

„So viele Tote - das ist krass.“ Obwohl Karoline Weidemann viele Informationen aus früheren Präventionseinheiten kannte, ist sie beeindruckt - besonders von der Fotoreihe mit den Kreuzen „und dem sehr nahe gehenden Lied dazu“. Und Handy am Autosteuer?

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K. Weidemann

Quelle: us

Göttingen. „Das geht gar nicht“, sagt die 17-jährige Schülerin am Beruflichen Gymnasium für Gestaltung und Medientechnik an der BBS II.

A. Peters

A. Peters

Quelle: us

Auch BBS-Schüler Alexander Peters versichert, dass er im Auto grundsätzlich die Finger vom Handy lässt. Es stecke allenfalls vorne in seiner Halterung, um Musik zu hören. Der 18-jährige Dransfelder hat bereits einen Führerschein. Die Statistiken und warnenden Geschichten des Richters und des Polizisten haben ihn trotzdem nicht besonders berührt - „ich bin nicht so der emotionale Typ“. Aber es wundert ihn, dass die Kurven im Groner Holz und bei Scheden so gefährlich sein sollen. Er fahre selbst öfters dort entlang, „das geht doch ganz gut und problemlos“.

M. Hasanov

M. Hasanov

Quelle: Heller

Der Film mit den vielen Straßenkreuzen habe ihn „schon sehr traurig gemacht“, sagt Mehmed Hasanov. Seit eineinhalb Monaten hat der 19-jährige Berufsschüler im Metallbereich seinen Führerschein, und er kann nach eigenen Angaben noch nicht wirklich einschätzen, wie gut oder risikoreich er einmal fahren wird. Hasanov gehört zu den Schülern, die die weißen Kreuze hergestellt haben. „Eine gute Sache“ sagt er, die er schon aus seinem Geburtsland Bulgarien kennt: „Da stehen viele, viel mehr als in Deutschland.“ us

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