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Unfall in Göttinger Kita-Notgruppe

Sechsjährige fällt von Schaukel Unfall in Göttinger Kita-Notgruppe

Während des Streiks der Erzieher Anfang Juni hat es in der Kindertagesstätte Rosdorfer Weg einen schweren Unfall gegeben. Ein knapp sechsjähriges Mädchen war kurz vor dem Abholen durch die Mutter von einer Schaukel gefallen und schwer verletzt worden. Angeblich seien mehrere Operationen erforderlich gewesen.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Die Mutter erstattete danach Strafanzeige gegen eine Erzieherin und eine Praktikantin, weil sie unterstellt, diese hätten wegen Überbelastung in der Streikzeit ihre Aufsichtspflicht verletzt.

 

Seitens der Stadt, Träger der Kita, wird das Strafverfahren bestätigt. Sprecher Detlef Johannson nennt keine Details, betont aber, die Einrichtung sei als Notgruppe geführt worden und dabei „selbstverständlich mit der erforderlichen Anzahl an Fachkräften ausgestattet“ gewesen. Eine Verletzung der Aufsichtspflicht werde zurückgewiesen. Auch dem Gerücht, in der Kita hätten Eltern Aufsicht geführt, tritt Johannson entgegen. Das habe die Stadt zwar beabsichtigt, jedoch nicht umgesetzt, weil der Streik zuvor beendet war.

 
Bei der Staatsanwaltschaft wird der Eingang der Strafanzeige der Mutter bestätigt. Was nach Tageblatt-Informationen nicht darin steht: Die Frau soll ihr Kind nach dem Unfall noch mit nach Hause genommen und ärztliche Hilfe abgelehnt haben. Sie sei erst später mit dem Mädchen zum Arzt gegangen.

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