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Unfall wegen beschlagener Frontscheibe

Unfall wegen beschlagener Frontscheibe

Weil ihre Windschutzscheibe beschlagen und ihre Sicht deshalb eingeschränkt war, ist eine 73 Jahre alte Autofahrerin am Dienstagnachmittag in der Amtsfreiheit in Moringen in den Gegenverkehr geraten und mit einem entgegenkommenden Auto kollidiert. Dessen Fahrer, ein 47-Jähriger aus Northeim, hatte zwar noch anhalten können, entging dem Zusammenstoß jedoch nicht. Es entstand ein Schaden in Höhe von rund 2000 Euro.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Moringen. Für Hauptkommissar Peter Schliep, Sachbearbeiter Verkehr der Polizeiinspektion Northeim/Osterode, ein typischer Fall in der Winterzeit. Auch vereiste Scheiben können ebenso wie beschlagene Gläser zur Unfallgefahr werden. Die Polizei ahndet eine solche Beeinträchtigung der Sicht mit einem Verwarngeld in Höhe von zehn Euro. Viel teurer wird es für den Fall eines Unfalls. Auch ohne Verletzte werden 100 Punkte Bußgeld und ein Punkt in der Verkehrssünderdatei in Flensburg fällig. Zudem riskiere man seine Kaskoversicherung, wenn vereiste Scheiben nicht ausreichend freigekratzt werden. Selbst wer unverschuldet mit nur kleinen Gucklöchern in vereister Scheibe in einen Unfall verwickelt wird, muss mit einer Teilschuld bei der späteren Schadensabwicklung rechnen, denn durch das eingeschränkte Sichtfeld kann in der Regel nicht schnell genug reagiert werden. Schliep warnt insbesondere vor der jetzt wohl beginnenden kalten Jahreszeit, in der Eis, Schnee oder Feuchtigkeit die Sicht allzu oft einschränken.       ck

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Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016